Adventssüssigkeit
In Dietikon schneit es Kokos auf Lebkuchenhäuser

Kinder und Erwachsene bauen im «Chrüzacher» gemeinsam am Traum vom eigenen Lebkuchenhaus.

Ly Vuong
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Götti und Onkel Thomas Angst mit Jill - ein Herz fuer Weihnachten - das Fest der Liebe
14 Bilder
Wer wird wohl in diesem Lebkuchenhaus wohnen fragen sich die Kinder während sie aufmerksam lernen wie man das Haus baut
Kokosstreusel auf dem Dach als Schnee - wohnt hier vielleicht eine Prinzessin
Der siebenjährige Lio sammelt süssen Dekor für sein Haus
Die siebenjährige Ilina legt einen Zucker-Wurm in den Garten vors Lebkuchenhaus - wie bei ihrem Garten Zuhause hat es auch Regenwürmer
Zoes grosser Bruder hilft ihr beim Zusammenbauen
Teamarbeit - Vater Daniel Amstad und Tochter Eva
Konzentriert - und der Versuchung widerstehen zu naschen
ZSC-Fans Jill und Götti Thomas - haben ein ZSC-Haus gebaut - hinten ist noch ein Herz
Nurias Haus ist bunt geworden
Es macht auch den älteren Kindern Spass
Lebkuchenhaus
Konzentriert - und der Versuchung widerstehen zu naschen 2
Konzentriert - und der Versuchung widerstehen zu naschen

Götti und Onkel Thomas Angst mit Jill - ein Herz fuer Weihnachten - das Fest der Liebe

Ly Vuong

AdvAuf den Tischen liegen die Bauelemente aus Lebkuchen: Gartenfläche, Dach, Eingang und Wand. An der Theke locken süsse Dekorsachen wie getrocknete Früchte, bunte Süssigkeiten, Smarties, silbrige Zuckerkugeln, Marshmallow-Pilze, Nussstangen und Pfeffernüsse. Die Kursleiterin Mia Peterhans von der Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher erklärt den Kindern und Erwachsenen kurz, wie man vorgehen könnte, um ein Lebkuchenhaus zu bauen. «Der Leim ist aus Puderzucker und Zitronensaft», sagt sie und zeigt, wie man den Leim dekorativ auftragen kann, indem man Wellen macht.

Einigen jungen Teilnehmern verlangt das Bauen nicht nur Konzentration ab, sondern auch Selbstbeherrschung, dem süssen Baumaterial zu widerstehen. Doch wenn man höhere Ziele hat, bleibt der Wille schliesslich stark. Die fünfjährige Nuria möchte nämlich ein Lebkuchenhaus für ihre ganze Familie bauen.

Die ebenfalls fünfjährige Eva testet derweil die Qualität des Leims. Ihr Kommentar: «Es schmeckt gut.» Ihr Vater Daniel Amstad meint dazu, für seine Tochter könne es nicht süss genug sein. Winterstimmung legt sich über viele der Häuser. Die 12-jährige Nadine dekoriert das Dach mit Kokos. «Das ist der Schnee», sagt sie.

Auch die sechsjährige Zoé wünscht sich weisse Weihnachten. Ihr älterer Bruder Silvan hat deshalb für sie einen Schneemann aus Pfeffernüssen gebaut. Die neunjährige Jill und ihr Götti Thomas Angst verzieren das Haus auf der einen Seite mit einem Herz und auf der anderen Seite mit dem ZSC-Logo.

«Ich habe bewusst kein fertiges Haus vorgezeigt, damit die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können», sagt die Kursleiterin. Es sei schön, zu sehen, wie jedes Lebkuchenhaus anders werde, trotz gleichem Ausgangsmaterial.

Die Limmattaler Zeitung hat auf der Strasse nachgefragt: Was ist Ihre liebste Adventssüssigkeit?

Priska Gretler 18, Hedingen «Es ist schon Tradition, dass ich mit meinem Vater guetzle. Wir kaufen Fertig-Teig für Brunsli und Mailänderli. Mein Vater macht jeweils Sterne und Pilze und ich Herzen, weil mir die Form und Bedeutung sehr gefallen. Brunsli sind am besten, wenn sie aussen knusprig und innen weich bleiben. Ausserdem gehören für mich schon seit meiner Kindheit Lindor-Kugeln zu Weihnachten. Sie sind eigentlich meine liebste Adventssüssigkeit.»
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Stefan Magyary 45, Urdorf «Die Kugeln, Glöckchen und Tannzapfen aus Milchschokolade zum Schmücken des Weihnachtsbaums sind meine liebste Adventssüssigkeit. Das Gefühl, den Weihnachtsschmuck essen zu dürfen, war schon für mich als Kind etwas Spezielles und ist bis heute geblieben. Bei uns in der Familie gibt es meistens Schnitzel oder Schinken an Weihnachten. Mit der Familie zu essen, ist etwas ganz anderes als alleine. Alles schmeckt dann wie Weihnachten und besser.»
Maria de Fatima Da Silva 44, Oberengstringen «Am liebsten mag ich die mit Schokolade überzogenen und mit Pfirsich-Konfitüre gefüllten Lebkuchenherzen. Als 11-Jährige kam ich mit meiner Familie aus Brasilien in die Schweiz und da habe ich zum ersten Mal diese Herzen gegessen. In Brasilien gibt es keine speziellen Süssigkeiten für die Adventszeit. Dafür darf an Weihnachten auch bei mir Coxinha nicht fehlen, ein brasilianischer Weihnachts-Apéro mit frittiertem Pizzateig und Pouletfüllung.»
Alessandro De Carli 18, Wettswil «Meine Mutter backt jedes Jahr Guetzli. Am liebsten habe ich die Mailänderli. Das Zitronige gibt dem Mailänderli die speziell feine Note. Ich teile ab und zu in der Mittagspause auch einen rohen Fertig-Mailänderli-Teig mit meinen Arbeitskollegen. Da ich schon den Teig so sehr mag, habe ich die Mailänderli lieber hell gebacken. Ansonsten finde ich auch die in Gold verpackten Lindt-Schoggi-Figuren und warme Berliner an Weihnachtsmärkten super.»
Aurelia Sekinger 57, Urdorf «Je älter ich werde, desto mehr komme ich von den süssen Leckereien weg. Aber Lebkuchen und dunkle Schokolade bleiben bei mir im Rennen. Nicht aufhören kann ich bei Erdnüssen, Baumnüssen und Cashewnüssen. Vor allem in der Weihnachtszeit liegen die verlockenden Erdnüsse bei jeder Gelegenheit in Griffweite. Sorgen ums Zunehmen brauche ich mir keine zu machen, denn ich bin nicht nur Bademeisterin, sondern schwimme auch viel.»

Priska Gretler 18, Hedingen «Es ist schon Tradition, dass ich mit meinem Vater guetzle. Wir kaufen Fertig-Teig für Brunsli und Mailänderli. Mein Vater macht jeweils Sterne und Pilze und ich Herzen, weil mir die Form und Bedeutung sehr gefallen. Brunsli sind am besten, wenn sie aussen knusprig und innen weich bleiben. Ausserdem gehören für mich schon seit meiner Kindheit Lindor-Kugeln zu Weihnachten. Sie sind eigentlich meine liebste Adventssüssigkeit.»

Ly Vuong