Uitikon
In dieser Bibliothek ist Reden erwünscht

Im Café International der Bibliothek Uitikon lernt die Welt über die Schweiz. Viele die hierher kommen, möchten gerne ihr Deutsch verbessern und finden dabei neue Freunde. Ein Überblick.

Clara dos Santos Buser
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Café International Uitikon
7 Bilder
Suzanne Schaffner (links) und Bettina Rüttimann sind die Moderatorinnen des Café International. Abwechselnd organisieren und leiten sie die wöchentlichen Veranstaltungen.
Mirjana Ranogajec, Uitikon «Die Moderatorinnen bereiten sich gut vor. Ich finde das Treffen toll, um Leute aus anderen Ländern kennenzulernen.»
Über 30 Nationen waren in den letzten zwei Jahren im Treffen vertreten. Gestern waren es Italien, Kroatien, Schweiz, Frankreich und die Sonderverwaltungszone Hongkong.
Capucine Keraudren, Stallikon «Hier kann ich Hochdeutsch sprechen und hören. Die Gruppe ist für mich wie eine Familie.»
Die Migros-Filiale und die frühere Landi-Filiale im Uitiker Dorfkern. Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Bildern beträgt 100 Jahre.
Gianpiero Ferraris, Uitikon «Ich bin hier ein Stammgast, weil ich neugierig bin und immer etwas Neues lernen will.»

Café International Uitikon

Clara dos Santos Buser

Wie gelingt Integration am besten? Durch seriöse Sprachkurse oder gelassene Gespräche? Das wöchentliche Treffen Café International in der Bibliothek Uitikon vereint Elemente aus beidem: Sechs Teilnehmende besprechen ein bestimmtes Thema mit einer Leiterin des Treffens, der Moderatorin.

Gestern war es die pensionierte Primarlehrerin Suzanne Schaffner, die mit den Erwachsenen über das neue Zentrum Waldegg diskutierte. Sie beleuchtete die Biografie des Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler und das Konzept hinter seinem Erfolg.

«Habt ihr gewusst, dass der Name Migros eine Zusammensetzung aus den Wörtern demi und en gros ist?», fragt sie. Das Migros-Logo sei eine Brücke gewesen. Sie symbolisiere die Verbindung zwischen Konsument und Produzent und somit den Ursprung der Migros.

«Übrigens: Kennt ihr ein anderes Wort für Kunde und Hersteller?», fragt Schaffner. Leichter lassen sich Synonyme nicht lernen. Mit Assoziationsspielen hat sie auch etwas am Hut: «An was denkt ihr, wenn ihr an Migros denkt?» Dazu lernen die Teilnehmenden auch einige Redewendungen. Für das Treffen hatten die Uitiker nur Lob.

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