Zirkus
In der Weininger Turnhalle sind die Artisten los

Der Elternverein organisiert für zwei- bis sechsjährige Kinder einen Zirkus-Parcours. Die kleinen Artisten werden dabei tatkräftig von den Eltern und der Puppe Michel unterstützt.

Thomas Mathis
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Turnen Schauplatz
11 Bilder
Zu jedem Zirkus gehören auch Raubkatzen: Hier springt eine Löwin durch die Ringe.
Andere Raubkatzen machen es ihr nach.
Während sich einige Kinder zaghaft an die Übungen heranwagen...
...beweisen andere ihr ganzes Können.
Michel ist zur Unterstützung immer in der Nähe.
Übermut und Tränen liegen nahe beieinander, doch zum Glück ist Michel da.
Über die Stärkung mit Weggli und Schoggi freuen sich alle.
Manchmal war die Hilfe der Erwachsenen notwendig. Elternverein Weiningen Turnnachmittag
Kopfüber zu hängen braucht viel Mut.
Zum Schluss will Michel wissen, welche Zirkusnummer den Kindern am besten gefallen hat.

Turnen Schauplatz

Thomas Mathis

Die Turnhalle Schlüechti in Weiningen gleicht einem umtriebigen Rummelplatz und weniger einer geordneten Zirkusvorstellung. Die Kinder zwischen zwei und sechs Jahren springen reihum und suchen sich jenen Posten aus, der ihnen am besten gefällt. Hoch im Kurs steht der Schwedenkasten, von dem aus die Kinder auf die Matte herunterspringen können.

Zwischendurch gibt es Weggli und Schoggi zur Stärkung der jungen Artisten.

Mit dabei am Turnnachmittag des Elternvereins ist auch die Stoffpuppe Michel. Sie führt die Kinder in den Zirkus-Parcours ein und zeigt ihnen, wie sie als Löwen durch Ringe springen, als Pferde über Hürden hüpfen, als Seiltänzer über das Reck balancieren und als Trapezakrobaten an den Ringen schwingen können.

Von Michels Einführung sind aber nicht alle begeistert. Vor allem kleinere Kinder haben Angst vor ihm. Michel hilft deshalb besonders den grösseren Kindern beim Turnen.

Bei so viel Engagement sind Übermut und Tränen nahe beieinander. Martina Müller und Anne Wüthrich, die für den Nachmittag verantwortlich zeichnen, haben alle Hände voll zu tun, um die Kinder zu sichern, zurechtzuweisen und zu trösten. Kurz vor Schluss steht Michel dann nochmals im Mittelpunkt. Er befragt jedes Kind, was ihm besonders Spass macht. Ein schüchternes Nicken und «abegumpe» gehören zu den Topantworten.