Aesch

In Aesch wurde viel Grünzeug ineinander geflochten

Der Frauenverein Aesch organisiert jedes Jahr ein Workshop für Adventsdekorationen.

Am kommenden Sonntag ist der erste Advent: Höchste Zeit also, sich um einen Adventskranz für die diesjährige Vorweihnachtszeit zu kümmern. Wer keinen fertigen Kranz kaufen möchte, hatte gestern die Gelegenheit, im Brunnenhofsaal in Aesch selber ein Gesteck zu kreieren. Handgemachte Adventsdekorationen entstanden in kurzer Zeit mit dem zur Verfügung gestellten Grünzeug.

Seit vielen Jahren organisiert der Frauenverein Aesch diesen kreativen Nachmittag. Hilfestellung und viele Tipps gab es von der gelehrten Floristin Dorli Struchen-Dubs. Sie leitet den Workshop seit drei Jahren. Es sei eine Leidenschaft, die sie gerne weitergebe, und die Freude sei wichtiger als ein perfektes Resultat. «Am besten ist es, wenn man am Anfang die Zweige dem Uhrzeigersinn nach bindet», erklärte sie und zeigte dann, wie einfach sich die Tannenzapfen aus dem Aescherwald befestigen lassen. Sie gab den Tipp, diese noch mit weisser Farbe zu betupfen. Das verleihe dem Adventskranz das gewisse Etwas. Die meisten Besucherinnen und Familien kommen seit vielen Jahren zum Workshop. Ihnen musste nicht gross erklärt werden, wie das Basteln mit all den Materialien funktioniert.

Sie wussten bereits, dass man die kleinen Äste am Ende von den Tannenspitzen befreien sollte, damit die einzelnen Stücke besser ineinander geflochten werden können. «Umso mehr auf solche Details geachtet wird, desto feiner wird am Ende der Kranz», erklärt Besucherin Emma Rolli. Für sie sei diese Liebe zum Detail wichtig, auch wenn die Arbeit mehr Zeit in Anspruch nehme. «Ich fange nur an, wenn ich genügend Zeit finde und für mich ist nicht Advent, wenn ich nicht selber meinen Kranz kreiert habe», sagt sie. Sie bastle seit vielen Jahren eigene Gestecke. In diesem Jahr gab es auch solche mit Kerzen im Glas für Freundinnen und Bekannte.

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Autor

Cynthia Mira

Cynthia Mira

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