Strahlend und nicht ohne Stolz steigt die Drittklässlerin Anastasia Stergiou aus dem Becken des Geroldswiler Hallenbads. Sie ist gerade schnellstmöglich eine Länge geschwommen und durchaus zufrieden mit ihrer ersten Teilnahme am «Geroldswiler Fisch». Ob sie nächstes Jahr wieder mitmacht, weiss die 9-Jährige noch nicht: «Da muss ich erst Mama fragen.»

Bereits mehrere Teilnahmen vorzuweisen hat der Oberengstringer Jago Parisi. Gewann er letztes Jahr noch bei den Fünftklässlern, holte er sich in diesem Jahr den Gesamtsieg. Mit 36,27 Sekunden schwamm er die 50 Meter am schnellsten und ist nun offizieller Träger des Titels «Geroldswiler Fisch». Der 12-Jährige ist Mitglied in einem Schwimmclub und trainiert in der Woche drei Mal. Die Lust am Schwimmsport habe sein Schwimmlehrer in ihm geweckt. Während des heutigen Wettkampfs hatte der Oberengstringer aber kein besonders gutes Gefühl. Umso glücklicher sei er nun über den Sieg.

Den ersten Platz bei der Stafette holte sich die Gruppe «SNRD Gang». Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der einzelnen Teammitglieder zusammen. Selina, Nina, Rebecca und Daris haben sich unterschiedlich auf den «Geroldswiler Fisch» vorbereitet. Es wurde bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), im Schwimmclub oder im schulischen Schwimmunterricht geübt.

Mit dem Anlass zufrieden zeigt sich auch Maya Werder, Chefbademeisterin des Geroldswiler Hallenbads. Insgesamt 78 Mädchen und Knaben haben sich für den Wettkampf angemeldet. Das sind genau gleich viele wie im letzten Jahr. Ebenfalls wie in den letzten Jahren wurde der «Geroldswiler Fisch» auch 2019 von zahlreichen freiwilligen Helfern unterstützt. Mit viel Freude und Geduld organisierten sie Starts und Siegerehrungen, stoppten die Zeiten und kümmerten sich um die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer.

Beim «Geroldswiler Fisch» schwimmen Schüler der ersten bis zur sechsten Klasse aus den Gemeinden Oberengstringen, Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil und Oetwil gegeneinander um die beste Zeit.