Weiningen

Im zweiten Wahlgang für das Primarschulpräsidium spricht alles für Oklé

Mario Oklé ist der einzige Kandidat für das Primarschulpräsidium in Weiningen.

Mario Oklé ist der einzige Kandidat für das Primarschulpräsidium in Weiningen.

Der zweite Wahlgang um das Primarschulpräsidium in Weiningen hätte noch richtig spannend werden können. Daraus wird nun aber nichts. Mario Oklé (parteilos) wird der einzige Kandidat bleiben, wie eine Umfrage bei den Parteien zeigt.

Für einen spannenden Urnengang am 18. Mai hat die spezielle Ausgangslage gesprochen, die nur auf den ersten Blick klar schien. Fakt ist, dass für das Amt, das gleichbedeutend ist mit einem Sitz im Gemeinderat, nur noch fünf Personen infrage kommen. Nämliche jene, die im ersten Wahlgang gewählt wurden und damit die Schulbehörde komplettiert haben. Es sind dies Carmen Imfeld (Forum Weiningen, neu), Manuel Rodriguez (Quartierverein Fahrweid, bisher), Heidi Schärer (Quartierverein Fahrweid bisher), Brigitte Schai (SVP, bisher) und Mario Oklé (neu).

Von den fünf Gewählten hat einzig Oklé beim ersten Wahlgang auch für das Präsidium kandidiert. Er verpasste die Wahl knapp. Sein Kontrahent Ronald Schlegel (Forum Weiningen) schied als überzählig aus der Schulpflege aus und darf deshalb nicht mehr zum zweiten Wahlgang antreten. Oklé hatte bereits am Wahltag erklärt, dass er weiterhin für eine Wahl ins Schulpräsidium zur Verfügung stehe. Weil die bisherige Schulpräsidentin Ursula Hintermeister (Forum) nicht mehr angetreten und Schlegel den Einzug in die Schulpflege verpasst hat, wäre eine Kandidatur von Carmen Imfeld die einzige Chance für das Forum gewesen, weiterhin im Gemeinderat vertreten zu sein. Wie Konstantin Schütterle, Präsident des Forums, auf Anfrage erklärt, habe Imfeld entschieden, sich nicht für das Präsidium der Schulpflege zur Verfügung zu stellen. «Sie möchte sich auf ihre neue Aufgabe als Schulpflegemitglied konzentrieren und so ihre Erfahrungen machen und ihr betriebswirtschaftliches Fachwissen einbringen. Wir akzeptieren und schätzen ihren Entscheid», so Schütterle.

Auch beim Quartierverein stellt sich keiner der gewählten Schulpfleger für eine Präsidiumskandidatur zur Verfügung. Dies sagte Präsident René Kobler auf Anfrage. «Heidi Schärrer und Manuel Rodriguez wollen ihre bereits begonnene Arbeit in der Schulbehörde weiterführen.» Ebenfalls nicht für das Präsidium kandidieren wird Brigitte Schai, wie SVP-Präsident Roland Wüthrich erklärt. Die SVP war es auch, die Oklé portierte. «Wenn er sich für das Präsidium zur Verfügung stellt, werden wir ihn auch im zweiten Wahlgang unterstützen», so Wüthrich. (zim)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1