Dietikon

Im zweiten Anlauf sagt Dietikon deutlich Ja zur Schulsozialarbeit

Dietikon bekommt wieder Schulsozialarbeit.

Dietikon bekommt wieder Schulsozialarbeit.

59 Prozent der Dietiker Stimmbevölkerung stimmt der definitiven Einführung der Schulsozialarbeit zu. Beim Schulpräsidenten ist die Erleichterung gross. Noch vor knapp drei Jahren nämlich hatte sich das Stimmvolk gegen die Schulsozialarbeit gestellt.

Dietikon bekommt wieder Schulsozialarbeit. Bei einer Stimmbeteiligung von 33,4 Prozent sprachen sich am Sonntag 59 Prozent der Stimmberechtigten für den Vorschlag der Schulpflege aus. Dieser sieht vor, das Angebot mit insgesamt 2,9 Stellen einzuführen. Die Umsetzung soll im Idealfall bis im Frühling 2013, spätestens aber bis zum Beginn des neuen Schuljahres geschehen.

Schulpräsident Jean-Pierre Balbiani (SVP) zeigte sich am Sonntagnachmittag ausgesprochen erleichtert über den Ausgang der Abstimmung. „Das Vertrauen, das uns hier ausgesprochen wird, erfüllt mich mit grosser Zufriedenheit", sagte er. Mit dieser „Freude im Bauch" werde die Schulpflege nun die erfolgreiche Umsetzung des erarbeiteten Konzepts angehen.

Die Ausgangslage war für Balbiani heikel gewesen. Denn noch im November 2009 hatten sich 52 Prozent der Stimmbevölkerung in einer Urnenabstimmung gegen die Einführung der Schulsozialarbeit gestellt. Das Resultat war damals auch Ausdruck eines erbitterten Kampfs um die Anzahl zu bewilligender Stellenprozente und parteipolitisches Geplänkel gewesen.

Die Schulpflege hatte sich ursprünglich 380 Stellenprozente gewünscht, SVP und FDP wollten nur 250 Prozent bewilligen. Die vom Gemeinderat vorgeschlagenen 290 Stellenprozente fielen dann jedoch an der Urne durch. Seither hatte Dietikon als einzige grössere Gemeinde im Kanton und auch als einzige Gemeinde im Bezirk keine Schulsozialarbeit mehr.

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