Mittels der Probebohrungen sollen verschiedene Informationen über den Untergrund gewonnen werden. «Wir wollen unter anderem herausfinden, wie die Grundwasserverhältnisse unter dem Platz und der Boden beschaffen sind», sagt Geroldswils Gemeindeschreiber Beat Meier auf Anfrage.

Routine, aber notwendig

Zudem könne auch abgeklärt werden, ob sich im Boden noch Altlasten befinden. «Dies sollte allerdings gemäss dem Kataster der belasteten Standorte nicht der Fall sein», so Meier. Im Prinzip handle es sich um eine routinemässige Untersuchung. «Trotzdem ist sie für die weitere Planung sehr wichtig», sagt Meier. Denn auf dem Platz soll dereinst gebaut werden.

Ab 2015 soll dort ein Gebäude mit einem Ladenlokal im Erdgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen entstehen. Bei diesen Planungen soll auch die Bevölkerung miteinbezogen werden. Das hatte die Gemeindeversammlung von Anfang Dezember gefordert. Aus diesem Grund wird eine Begleitkommission gebildet. Interessierte Personen können sich bis Freitag auf der Gemeindeverwaltung melden. Laut Beat Meier ist die Resonanz auf den Aufruf der Gemeinde bislang sehr positiv.

Der ehemalige Chilbiplatz ist nicht die einzige Baustelle im Zentrum. Ebenfalls diese Woche haben die Sanierungsarbeiten im Hallenbad begonnen. «Derzeit wird der Bauplatz installiert. Schon bald beginnen die Rückbauarbeiten», so Meier.

Der Hallenbadsanierung haben die Stimmbürger im vergangenen Juni zugestimmt. An der Urne genehmigten sie einen Kredit über 6,88 Millionen Franken. Mit diesem Betrag wird das Hallenbad nicht nur saniert, sondern auch aufgewertet. Künftig sollen ein Planschbecken beim Nichtschwimmerbecken und eine Kletterwand im Sprungbecken für zusätzlichen Badespass sorgen. Geplant ist, dass die Arbeiten im Oktober fertig sind. Solange bleibt das Hallenbad geschlossen.