Pfadi Altberg
Im Zeltlager mit 38 000 Pfadi Kollegen

Am 27. Juli fällt der Startschuss für ein Riesenspektakel – das diesjährige Weltpfadilager in Schweden, genannt das Jamboree. Die 15-jährige Célina aus Weiningen und der 17-jährige Vincent aus Oetwil nehmen am Weltpfadilager teil.

Fabienne Wildbolz
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Vincent und seine Pfadikollegin Célina freuen sich auf den kulturellen Austausch beim «Jamboree». FAW

Vincent und seine Pfadikollegin Célina freuen sich auf den kulturellen Austausch beim «Jamboree». FAW

Limmattaler Zeitung

Erwartet werden mehr als 38000 Teilnehmende. Unter ihnen sind auch die 15-jährige Célina Bataillard alias Cosina aus Weiningen und der 17-jährige Vincent Scherer alias Ozelot aus Oetwil. Die beiden Schüler sind Mitglieder der Pfadi Altberg, die Weiningen, Fahrweid, Geroldswil und Oetwil einschliesst.

Kultureller Austausch

Durchgeführt wird diese Veranstaltung für Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt jeweils im Abstand von vier Jahren. Zusammen mit der Schweizer Delegation reisen Cosina und Ozelot in einem Trupp, der sich «Swederland Chocolat» nennt, in den Norden Europas. Der Name sei ein Wortspiel aus den beiden Begriffen «Switzerland» und «Sweden», erklärt Cosina. «Am meisten freue ich mich darauf, Pfadis aus allen Erdteilen kennen zu lernen», sagt sie. Auch interessiere es sie, wie die Pfadikultur beispielsweise in Südamerika gelebt werde. Das diesjährige Motto des Lagers «Simply scouting» – einfach Pfadi – soll in erster Linie den kulturellen Austausch ermöglichen. Wie die beiden erwähnen, gehe es bei einem Jamboree darum, unterschiedliche Pfaditraditionen zu entdecken und gleichzeitig Freundschaften mit Jugendlichen aus allen Teilen der Welt zu knüpfen.

Zusammen mit 32 Kollegen und vier Truppleitern aus der Region Zürich werden Cosina und Ozelot am 23. Juli die Reise nach Schweden via Car antreten. Um einen Einblick in das Alltagsleben in Schweden zu erhalten, würden sämtliche Teilnehmer aus der Schweiz vier Tage vor dem eigentlichen Beginn bei einer schwedischen Familie verbringen, so Ozelot.

Grosses Spektakel

Gemäss den Informationen ihrer Truppenleiter sei der ganze Anlass bestens organisiert und strukturiert, sagt Cosina. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem so genannte Teillager. In diesen werden die Teilnehmenden wohnen. Damit sich die Jugendlichen aus aller Welt durchmischen können, werden die Trupps der verschiedenen Nationen in unterschiedliche Camps verteilt. Ältere Kollegen, die bereits an einem Jamboree teilgenommen haben, hätten speziell die Eröffnungsfeier als ein beeindruckendes Spektakel beschrieben, erzählt Ozelot. «Ich bin gespannt, wie ein solcher Riesenevent ablaufen wird.» Neben der Feier zu Beginn dürften sie sich auf eine grosse Veranstaltung in der Mitte sowie am Schluss des zehntätigen Lagers freuen, fügt Cosina an. Daneben erwarte sie ein Angebot an verschiedensten Aktivitäten, wobei der ungezwungene Kontakt zwischen den Jugendlichen im Mittelpunkt stehen soll.