Dietikon
Im Theater Potztuusig werden Maria und Josef tatkräftig vom Kasperli unterstützt

Monika Schmucki und ihr Kasperli verwandeln das Dietiker Theater Potztuusig in Bethlehem und lassen die Weihnachtsgeschichte lebendig werden.

Ly Vuong
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Auch aus der Nähe ist das Christkind süss finden die Kinder wohl.
14 Bilder
Aufmerksam verfolgt das junge Publikum die Weihnachtsgeschichte mit Kasperli
Die Kinder werden gut unterhalten
David Joelle und Salome dürfen die Figuren aus der Nähe kennenlernen. Im Bild Monika Schmucki
Das Publikum ist gespannt auf die Vorstellung
Auch bei Monika Schmucki folgen die drei Könige dem Stern von Bethlehem
Endlich kommen Josef und Maria zur Ruhe - das Kind ist wohlauf und hoher Besuch kommt
Backstage bei Monika Schmucki
Kasperlitheater
Monika Schmucki verabschiedet sich persönlich von den Kindern
Ein Beamter des habgierigen Königs
Ein vorläufiges Happy End für Weihnachten
Im Stall ist es warm sodass das Christkind rote Pausbacken hat
Gotte Antje Seebass schenkt Noe den Besuch des Kasperli-Weihnachtstheater

Auch aus der Nähe ist das Christkind süss finden die Kinder wohl.

Ly Vuong

«Ist jemand da?», fragt Monika Schmucki als Kasperli aus dem Fenster des Adventskalenders. «Jaaa!», rufen die Kinder amüsiert. Und schon folgt der nächste Streich. Motorgeräusche ertönen und übers oberste Fenster fährt der Weihnachtsmann mit einem Motorrad vorbei.

Die Kinder beugen sich vor Lachen auf den Sitzen des Dietiker Theaters Potztuusig. Puppenspielerin Schmucki lässt den Kasperli zu einer Figur der Weihnachtsgeschichte werden, indem Kasperli Maria und Josef tatkräftig unterstützt – etwa beim Organisieren der Unterkunft oder beim Herausputzen des Stalls.

Das junge Publikum merkt schnell, dass Kasperli nicht auf den Mund gefallen ist. Beim Ausmisten des Stalls summt er gar die Melodie des Lieds «Gloria in Excelsis Deo». Dabei war sich Schmucki nicht sicher, als sie vor acht Jahren das Stück konzipierte, ob der Kasperli passen würde. Doch die 2011 verstorbene Schwester Silja Walter habe sie bekräftigt und gesagt, der Kasperli gehöre zur Weihnachtsgeschichte. Auch Zuschauerin Marlise Widmer gefällt das Stück: «Die Weihnachtsgeschichte bleibt biblisch und wird nicht zum Märchen degradiert».