25. Etappe

Im Limmattal wird an der 25. Etappe des Leserwanderns ein Rekord gefeiert

Nicht weniger als 230 Wanderfreunde nahmen die 25. und letzte Etappe des diesjährigen Leserwanderns in Angriff. Damit war die Schlussetappe zugleich Rekordetappe. Zudem führte zum ersten Mal eine Etappe ins zürcherische Limmattal.

Stau auf den Autobahnen ist man sich im Limmattal gewohnt. An sonnigen Tagen stehen auch die Schlauchboote auf der Limmat Schlange. Seit gestern weiss man nun, dass es auch auf Wanderwegen nur stockend vorangehen kann. Nicht weniger als 230 Wanderfreunde nahmen die 25. und letzte Etappe des diesjährigen Leserwanderns in Angriff. Damit war die Schlussetappe zugleich Rekordetappe.

Nicht nur wegen des Teilnehmerrekords 2013 war das Teilstück von Killwangen über Oetwil und Dietikon ins Kloster Fahr etwas besonderes. Es war die 100. Wanderung der vor vier Jahren ins Leben gerufenen Sommeraktion «Leserwandern». Zudem führte zum ersten Mal eine Etappe ins zürcherische Limmattal, obschon sich das Ziel, das Kloster Fahr, dann doch wieder auf Aargauer Boden befand.

Der Rekord-Leserwanderer

Bei so viel Rekorden und Premieren durfte einer nicht fehlen. Hans Schneider aus Thalheim ist der diesjährige Rekord-Leserwanderer. Er hat sämtliche 25 Etappen absolviert und wurde im Kloster Fahr dementsprechend gefeiert. Schneider hat dieses Mammut-Programm vom ersten bis zum letzten Kilometer genossen. «Es gab keine Etappe, die mir nicht gefallen hat», sagte er. Es gebe aber Teilstücke, die er besonders in Erinnerung behalten werde. «Die Wanderung durch den Badener Eibenwald war sehr eindrücklich», so Schneider.

Freude gefunden an der Wanderung haben auch die beiden Kantonsräte Pierre Dalcher (Schlieren) und Hanspeter Haug (Weiningen). Ersterer ist vor allem joggend an der Limmat anzutreffen. Letzterer kennt den Wald zwischen Würenlos und Oetwil wie seine Westentasche, sprach aber dennoch von einer «glatten Wanderung».

«Alles im Butter»

Gefallen gefunden hatten auch der Aargauer BDP Nationalrat Bernhard Guhl und der Oetwiler Gemeindepräsident Paul Studer. «Hätte ich jemandem Oetwil zeigen müssen, hätte ich denselben Weg gewählt wie die Wanderleiterin», sagte Studer.

Spannend war die Wanderung auch deshalb, weil es viel zu erfahren gab. So rührt der Ausdruck «alles im Butter» daher, dass früher die wertvollen Scheiben für die Klöster in Butter transportiert wurden, wie Wanderleiterin Silvia Hochstrasser erklärte.

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