Kirche
Im Frühjahr beginnt die Sanierung des Geroldswiler Kirchenzentrums

Die reformierte Kirchenpflege Weiningen kann die erste Sanierungsetappe des Geroldswiler Kirchenzentrums an die Hand nehmen. Mit den Sanierungsarbeiten soll noch dieses Frühjahr begonnen werden.

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Die erste Sanierungsetappe der reformierten Kirche Geroldswil kann in Angriff genommen werden. (Archivbild)

Die erste Sanierungsetappe der reformierten Kirche Geroldswil kann in Angriff genommen werden. (Archivbild)

Limmattaler Zeitung

Einstimmig genehmigten die 22 anwesenden Stimmberechtigten an der Kirchgemeindeversammlung zwei entsprechende Kredite im Gesamtbetrag von 470 000 Franken. Davon sind 295 000 Franken für die Sanierung und Neugestaltung des Innenhofes vorgesehen.

Dies ist notwendig, weil festgestellt wurde, dass die Decke des Kellers respektive der Boden des Innenhofes nicht mehr dicht ist. Eine Probeöffnung im Hof hatte ergeben, dass die Wurzeln der Bäume den ganzen Aufbau des Bodens zerstört haben und dadurch alle Schichten bis und mit der Kellerdecke komplett nass sind.

Gleichzeitig mit der Sanierung wird der Innenhof auch neu gestaltet. Vorgesehen ist die Erstellung einer einfachen Grillstelle sowie rund zehn fixe Sitzplätze. Zudem ist eine neue Bepflanzung geplant. Der Hof soll teilweise mit nicht zu hohen, einheimischen Büschen bepflanzt werden, die keine langen Wurzeln bilden.

Mit dem Kredit über 175 000 Franken werden die Fenster im Chorraum der Kirche ersetzt. Auch sie sind nicht mehr dicht. Neu werden die Oberlichter elektrisch zu öffnen sein, um in den Sommermonaten lüften zu können.

Mit den Sanierungsarbeiten soll dieses Frühjahr begonnen werden. Die zweite Etappe ist für 2017 geplant. Dann sollen die Wärmedämmungs- und Fassadensanierungen ausgeführt werden. Denn das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude entspricht vor allem im wärmetechnischen Bereich nicht mehr den heutigen Anforderungen und verursacht hohe Energiekosten.

In diesem Zusammenhang hat die Kirchgemeindeversammlung einen Planungskredit von 6000 Franken genehmigt. Das Geld wird für eine Machbarkeitsstudie eingesetzt. Es soll geprüft werden, ob sich ein Teil der benötigten Wärme- und Elektroenergie selbst auf dem eigenen Dach produzieren lässt. (zim)