Sommerfest
Im Dietiker Chrüzacher ist bei den Musicalproben die Geiss los

In der Freizeitanlage proben 70 Kinder mit Eseln, Ponys & Co. für das Musical am Sommerfest.

Fabienne Eisenring
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 Hanna Landolt (links) und Stallmitarbeiter Silvan Knecht (mit Gitarre) singen mit den Kindergartenkindern vom Guggenbühl das «Geisselied». Melodie und Liedtext stammen aus Landolts Feder. Das Musical hat sie eigens für das kommende Sommerfest der Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon geschrieben.
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 Die Tricks mit den Eseln, Ponys, Geissen und Hühnern proben die Tiergruppen-Kinder vom Chrüzacher seit den Sportferien.
 Auch die Ponys kommen zu ihrem Auftritt auf der mit Häcksel ausgelegten Bühne.
 Nervenkitzel pur: Für die rund 70 Kinder ist es das erste Mal, dass sie alle zusammen für das Musical proben. Während ihre Gspänli auf der Bühne stehen, schaut diese Gruppe gebannt zu.

Hanna Landolt (links) und Stallmitarbeiter Silvan Knecht (mit Gitarre) singen mit den Kindergartenkindern vom Guggenbühl das «Geisselied». Melodie und Liedtext stammen aus Landolts Feder. Das Musical hat sie eigens für das kommende Sommerfest der Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon geschrieben.

Fabienne Eisenring

Eine verschwundene Geiss, eine rätselhafte Federmaschine und ein trotteliger Detektiv – die Freizeitanlage Chrüzacher in Dietikon ist an diesem Mittwochnachmittag Schauplatz eines Krimis. «Wo ist Lulu?» heisst das Musical, für dessen erste Gesamtprobe sich hier rund 70 Kinder aus den Spiel- und Tiergruppen, dem Ferienkurs sowie dem Kindergarten Guggenbühl versammeln. Beim diesjährigen Sommerfest am 25. Juni, um 14 Uhr, heisst es dann: «Vorhang auf!» Bereits nach den Sportferien haben die Gruppen mit dem Einstudieren der Lieder begonnen, sagt Chrüzileiterin Michaela Tobler. «Im Projekt steckt viel Herzblut und Begeisterung.»

Diese ist den Kindern im Alter von 3 bis 13 Jahren anzumerken. Gekicher und Getuschel schallt über die Bühne, die eigens für das Musical aufgebaut wurde. Dann greift Stallmitarbeiter Silvan Knecht zur Gitarre. Einige der kleinen Darsteller sind etwas schüchtern, andere singen aus voller Kehle mit: «Zu de Gschicht vo öisere Geiss chönd mir säge: es wird heiss!» Melodien und Liedtexte stammen wie auch die Geschichte aus der Feder von Hanna Landolt: «Für mich ist das Ganze ein riesiges Abenteuer.» Es freue sie, dass der Krimi mitreisse und die Kinder ihre Rollen selbst gestalten. So zum Beispiel der 11-jährige Livius, der sich im Trenchcoat an den Zaun lehnt. Sein Detektiv soll witzig sein, sagt er. Ob er die vermisste Chrüziziege Lulu wiederfindet, will er nicht verraten. Doch so viel: «Dass im Musical Tiere mitspielen, finde ich toll.» In den Hauptrollen des Krimis zeigen sich nebst den Kindern und Geissen auch Ponys, Esel, Hühner, Vögel und Hunde. Und hoffentlich spielt am 25. Juni auch das Wetter mit.