Bis unters Dach mit Kindern gefüllt ist das ehemalige Bauernhaus im Geroldswiler Zentrum. Der lauteste Bewohner der Liegenschaft, in der sich seit Januar die Kindertagesstätte Stärneland befindet, ist aber der Frosch im Gartenteich, der das Haus beschallt, obwohl gerade Zeit für den Mittagsschlaf ist.

«Wegen der Bauweise der alten Bauernhäuser besteht unsere Kita aus vielen kleinen Räumen und Schlupfwinkeln», sagt Leiter Michael Hunziker. Kaum aus ihrem Schlaf erwacht, beleben die Kinder jedes einzelne der Zimmer mit Rufen, Stampfen und Lachen. In einem Raum räumt Zinedine den ganzen Becherturm mit einem Wurf ab; nebenan ist Nina ihrer Freundin Lena im Spiel «Fang den Hut» dicht auf den Fersen. Auf dem Gang werden Chiara Zöpfe ins Haar geflochten. «Es sind Indianerzöpfe», sagt der Krippenleiter, «weil wir mit den Kindern gerade das Thema Indianer durchnehmen.»

Für die Umnutzung zur Kita musste der Altbau eine Reihe von Ausbauarbeiten über sich ergehen lassen, damit die Sicherheit seiner kleinen Besucher gewährleistet ist. Dank des neu gewonnenen Platzes wird das Stärneland im Herbst zusätzlich einen Hort für Kinder ab dem Kindergartenalter anbieten können. Wer weiss, ob es der vorlaute Quaker dann immer noch schafft, die verstärkte Kinderschar zu übertönen.