Bundesgericht
Illegale Bauten der Uto-Kulm AG werden nachträglich nicht bewilligt

Das Bundesgericht hat die Entscheide der Zürcher Baudirektion, der Baurekurskommission II und des Verwaltungsgerichts bestätigt und den Rekurs des Uitiker Gastronomen Giusep Fry und der Uto Kulm AG abgewiesen.

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Bundesgericht sagt Nein zum Projekt

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Keystone

Eine nachträgliche Ausnahmebewilligung für die umstrittenen Bauten auf dem Üetliberg sei zu Recht verweigert worden, so das Bundesgericht. Der Verein Pro Üetliberg und der Zürcher Heimatschutz freuen sich über diesen Entscheid, wie sie gestern mitteilten.

Das Gericht begründet seinen Entscheid damit, dass bereits die gesamten vorher bestehenden Bauten des Hotels-Restaurants nicht als standortgebunden anerkannt werden können, weil der Betrieb nicht nur als Ausflugsrestaurant, sondern auch als Hotel und Seminarhotel dient. Wegen der Nähe des Betriebs zur Stadt Zürich sowie zu den angrenzenden Gemeinden bestehe keine Notwendigkeit für die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten ausserhalb der Bauzone.

Wichtiges Zeichen gesetzt

Im kantonalen Richtplan wurde der UTO Kulm ursprünglich als kantonaler Aussichtspunkt bezeichnet und zu seinem Schutz vor Überbauung dem Landwirtschaftsgebiet zugewiesen. Die Richtplanänderung vom 28. Juni 2010 des Kantonsrats hat ihn der Erholungszone zugewiesen. Gemäss «Pro Üetliberg» hat das Bundesgericht «mit seinem deutlichen Entscheid» ein wichtiges Zeichen zugunsten der Erhaltung und Nutzung dieses Naherholungsgebiets gesetzt.

Nun liegt der Ball bei der Gemeinde Stallikon und der Baudirektion des Kantons Zürich, das Recht auf dem Üetliberg durchzusetzen. (jk)