Der Alarm ging kurz vor 22.22 Uhr los: Dann fuhr die Kantonspolizei Zürich mit Blaulicht und Sirene über die Überlandstrasse am Limmat-Tower vorbei. Nur eine Minute später folgte die Feuerwehr Dietikon. Die Einsatzkräfte waren unterwegs zum Werkhof des kantonalen Tiefbauamts an der Mutschellenstrasse.

Dort stand ein brennender BMW. Die Limmattaler Zeitung hat vor Ort mit dem Fahrer des Unglückfahrzeugs gesprochen. «Ich fuhr auf der Autobahn in Richtung Zürich, als auf der Anzeige plötzlich ein rotes Dreieck aufleuchtete», erzählte der Fahrer, «dann nahm ich in Dietikon die Ausfahrt und stellte das Auto hier ab.»

«Ich habe gezittert»

Es waren bange Momente für den Autofahrer mit Aargauer Nummernschild. «Ich habe gezittert, die Bremsen funktionierten nicht mehr richtig», sagte der Mann vor Ort zur Limmattaler Zeitung. Er und sein Beifahrer konnten das Auto zum Glück wohlauf verlassen. Und bekamen dann das Können der Einsatzkräfte zu sehen.

Ton an: die Feuerwehr Dietikon auf dem Weg zum Einsatz

Ton an: die Feuerwehr Dietikon auf dem Weg zum Einsatz

Das Feuer war vom Motor ausgegangen und griff auf den Bereich von Fahrer und Beifahrer über, ehe die Feuerwehr Dietikon die Flammen bezwang. Der BMW ist nicht mehr zu gebrauchen. Zahlreiche Bestandteile des Autos sind verkohlt. Das Fahrzeug wurde nach dem Feuerwehreinsatz von einem Abschleppdienst weggebracht.

Ein Feuerwehrmann löste den Alarm aus

Gefragt nach dem Schwierigkeitsgrad meinte Roger Wiederkehr, der Leiter der Feuerwehr Dietikon, dass sich der Einsatz einfach gestaltete, zumal es sich um ein normales Auto und nicht um ein Hybridfahrzeug oder dergleichen handelte.

Bei diesem Autobrand stellten die Limmattaler Einsatzkräfte einmal mehr unter Beweis, wie gut sie zusammenarbeiten. Neben der Feuerwehr Dietikon, die mit rund 25 Personen im Einsatz war, waren auch die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dietikon im Einsatz. Zudem waren auch Angehörige der Feuerwehr Bergdietikon am Einsatz beteiligt. Kommt hinzu: Es war, wie Einsatzleiter Roger Wiederkehr sagte, ein Angehöriger einer weiteren Limmattaler Feuerwehr, der privat auf der Mutschellenstrasse unterwegs war, das brennende Auto sah, sich dann beim Notruf meldete und so den Alarm auslöste.

Die Polizeibilder vom Februar: