Schlieren
«Ich fühle mich für diese Herausforderung bereit»: Manuela Stiefel (FDP) will das Stadtpräsidium

Die aktuelle Finanzvorsteherin der Stadt Schlieren holt sich die Nomination ihrer Partei, der FDP. Auch die anderen bürgerlichen Parteien der Stadt stehen hinter ihr.

Alex Rudolf
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Die aktuelle Finanzvorsteherin der Stadt Schlieren: Manuela Stiefel.

Die aktuelle Finanzvorsteherin der Stadt Schlieren: Manuela Stiefel.

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Was bereits seit längerem gemunkelt wird, ist nun Tatsache. Manuela Stiefel, die seit acht Jahren Schlieremer Finanzvorsteherin ist, kandidiert für die FDP für das Stadtpräsidium. Dies gab die Partei am Freitag in einer Mitteilung bekannt. Das Stadtpräsidium wird auf die kommende Legislaturperiode frei, da Amtsinhaber Toni Brühlmann-Jecklin (SP) bei den nächsten Gesamterneuerungswahlen vom 4. März 2018 nicht mehr antreten wird.

Dies gab er Anfang Jahr bekannt. Neben der FDP stehen auch die anderen bürgerlichen Parteien Schlierens (BPS), also die SVP, EVP und CVP, hinter der Kandidatur Stiefels. In einer ebenfalls am Freitag veröffentlichten Mitteilung schreibt BPS-Präsident Beat Kilchenmann, dass Stiefel einem in Schlieren traditionsreichen Weg folge: «Auf das Ressort Finanzen folgt meist das Stadtpräsidium.»

Kandidierte in den vergangenen 30 Jahren jeweils ein amtierendender Finanzvorstand für das Stadtpräsidium, wurde er oder sie stets gewählt. Seit 1990 gilt diese Regel mit Fritz Diggelmann (FDP), Rita Geistlich (FDP), Peter Voser (FDP) und Toni Brühlmann (SP).

Der Entscheid, sich für die Nachfolge von Toni Brühlmann aufstellen zu lassen, sei seit einiger Zeit in ihr gereift, sagt Stiefel auf Anfrage der Limmattaler Zeitung. «Das Amt der Stadtpräsidentin reizt mich und ich fühle mich für diese Herausforderung bereit.» Auch freue sie sich über die Unterstützung der anderen bürgerlichen Parteien, die sich geschlossen hinter ihre Kandidatur stellen. Zudem könne sie nun nach acht Jahren als Finanzvorsteherin auch nachvollziehen, warum in den letzten 30 Jahren ausschliesslich Finanzvorstände ins Stadtpräsidium gewählt wurden. «In dieser Funktion steht man in engem Kontakt mit allen anderen Ressorts der Stadt und versteht ihre Funktionsweise», so Stiefel. Dies sei als Stadtpräsidentin sicherlich hilfreich.

Auch die Präsidentin der FDP Schlieren, Barbara Angelsberger, ist glücklich mit dieser Kandidatin. «Ohne Opposition befanden die anderen bürgerlichen Parteien Manuela Stiefel als die richtige Person für dieses Amt. Sie ist dossierfest und das weiss man in der Stadt», so Angelsberger. Bislang ist Stiefel die einzige Bewerberin für das Schlieremer Stadtpräsidium.

Krebs und Kunz wollen nochmals

Neben Stiefel entschied sich auch ihre Parteikollegin und Schulvorsteherin Bea Krebs, bei den anstehenden Gesamterneuerungswahlen erneut anzutreten. Erst kürzlich entschied auch Werkvorstand Stefano Kunz (CVP), sich für eine weitere Legislatur zu bewerben. Pierre Dalcher und Christian Meier, die beide für die SVP im Stadtrat sitzen, wie auch Markus Bärtschiger (SP) äusserten sich noch nicht zu einem erneuten Antritt an den Gesamterneuerungswahlen.