Fünfte Jahreszeit

Hunderte feiern italienische Fasnacht in Dietikon

Gegen 900 Fasnächtler feierten die fünfte Jahreszeit ausgelassen in der Dietiker Stadthalle – mit viel Italianità und Urdorfer Guggenmusik.

Mit einer grossen Portion Italianità feierte die Colonia Libera Italiana Dietikon am Samstag in der Dietiker Stadthalle die Fasnacht. Eine elegante Rokoko-Gruppe aus Zürich, steinreiche Millionäre aus Dubai, römische Legionäre, elegante Damen in Schwarz und Blau, junge Pizzabäcker, süsse Engel und tanzende Kinder zelebrierten ein kunterbuntes fröhliches Fest. Auf der Bühne spielte die Band Pensieri e Nuvole, und DJ Vinc heizte stimmgewaltig ein. Auch der Auftritt der Stiereschränzer aus Urdorf brachte die Halle zum Kochen.

Apropos kochen: In der Küche herrschte Hochbetrieb, während sich das Partyvolk an den langen Tischen köstlich verpflegte. Zum Loskauf reizte die Tombola. Im Foyer boten zahlreiche Firmen ihre Waren feil. Wer Lust hatte, schwang das Tanzbein oder zückte das Smartphone für Erinnerungsbilder. Vor allem die Kinder sorgten für die goldrichtige Fasnachtsstimmung und lieferten sich so manche Konfettischlacht. Es war ein närrisches Familienfest für alle Sinne.

Ein Fest für Landsleute und für alle anderen

Teodoro Deuterio, Präsident der Colonia Libera Italiana Dietikon, war mit dem Narrenfest sichtlich zufrieden: «Mir bedeutet dieser italienische Fasnachtsabend sehr viel. Denn wir feiern ihn alljährlich seit 32 Jahren.» Die Leute kämen nicht nur aus Dietikon, sondern von überall her. «Mit dieser Fasnachtsparty organisieren wir etwas für unsere Landsleute. Es sind aber auch viele Schweizer hier, denn jedermann kann kommen», so Deuterio, der dem Verein seit zwölf Jahren vorsteht.

Notte Italiana di Carnevale 2020 Stadthalle Dietikon

Notte Italiana di Carnevale 2020 Stadthalle Dietikon

Zum Schluss meinte er voller Stolz: «Wir sind froh, dass in all den Jahren noch nie etwas Negatives passiert ist. Es gab zum Glück nie Schlägereien oder sonstige Unannehmlichkeiten. Es ist in all den Jahren ein friedliches Fest geblieben», sagte Deuterio, der einst als Siebenjähriger in die Schweiz gekommen war.

Meistgesehen

Artboard 1