Ausstellung
Hommage an Bruno Weber in Deutschland

Das Kulturzentrum Herrenhof Neustadt-Mussbach in Deutschland verlängert seine Ausstellung «art imaginär» zu Ehren des verstorbenen Dietiker Künstlers Bruno Weber.

Aleksandra Hiltmann
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Das farbige Schaffen des verstorbenen Künstlers Bruno Weber
19 Bilder
Bruno Weber in seinem Skulpturenpark oberhalb von Dietikon im April 2005. sul
Bruno Weber an seinem 76. Geburtstag im Baumhaus im Skulpturenpark
Bruno Weber mit dem Bild Der Pan im Jahr 2006
Bruno Weber und Christine Egerszegi an der Grundsteinlegung zum Wasserpark im Jahr 2007
Bruno Weber und seine Frau Mariann Weber-Godon am Fest zum 40-Jahr-Jubiläum des Weinrebenparks im Jahr 2003
Bruno Weber posiert in seinem Skulpturenpark in Spreitenbach (Archiv)
Bruno Weber kurz vor seinem 80. Geburtstag beim Teich neben seinem Wohnhaus im Skulpturenpark. Alessandro Della Bella/Key
Bruno Weber am Eingang zum Wassergarten im August 2010
Bruno Weber in seinem Skulpturenpark inmitten des unvollendeten Projekts «Wassergarten» im Jahr 2005
Bruno Weber mit Familie bei der Verleihung des Dietiker Kulturpreises im Stadthaus im April 2011. Gleichzeitig konnte der Künstler seinen 80. Geburtstag feiern. fuo
Bruno Webers Skulpturenpark im Limmattal ist eine Welt von fantastischen Figuren: Gross und bunt, eingebettet in die Natur.
«Der Drache» im Jahr 2001
Bruno Webers Skulpturenpark
Bruno Webers Tochter Mireille Flütsch arbeitet an einem Kakadu
Ein Mosaik-Pfau im Skulpturenpark
Grossandrang bei der Grundsteinlegung zum Wasserpark 2007
In Bruno Webers Skulpturenpark warten die wildesten Kreationen auf die Besucher
Blick vom Sockelgeschoss hinaus in den zukünftigen Wassergarten im Skulpturenpark von Bruno Weber im Winter 2008

Das farbige Schaffen des verstorbenen Künstlers Bruno Weber

Archiv

Wie Otfried Culmann von Labyrinthe – Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste – mitteilt, sei «der grosse Erfolg und das weiter bestehende Interesse des Publikums» Anlass dazu gewesen, die Ausstellung «art-imaginär 2011» unter dem Namen «art-imaginär II – Hommage à Bruno Weber» zu verlängern. Die eigentliche Ausstellung «art imaginär» fand im Herbst des letzten Jahres statt.

Bruno Webers Lebenswerk

Vom 15. bis zum 29. Januar kann die im Rahmen der letztjährigen Schau gezeigte Sonderausstellung über den kürzlich verstorbenen Dietiker Künstler Bruno Weber erneut besucht werden.

Im Kunstkabinett des Herrenhofes sind unter anderem Skizzen, Lithografien, Fotos, Objekte und Plastiken zu sehen, ergänzt durch den unlängst erschienenen Bildband über Webers Schaffen – «Die Kraft der Phantasie – Ein Lebenswerk.

Langjährige Verbundenheit

Weber sei zeitlebens freundschaftlich mit Labyrinthe, der Gesellschaft für phantastische und visionäre Künste, sowie deren Künstlern verbunden, heisst es in der Information zur «art-imaginär 2011». Über 20 Jahre lang hätte ein regelmässiger künstlerischer Austausch bestanden.

Bereits 1998 gastierte Bruno Weber, begleitet von seiner Frau Mariann, mit einer Ausstellung in Mussbach und nahm am dortigen Phantastentreffen teil. 2007, 2009 und sogar noch 2011 war Weber an der «art-imaginär» im Herrenhof beteiligt. Nebst Bruno Webers Werken wird an der «art imaginär» regelmässig das Schaffen weiterer wichtiger phantastischer und visionärer Künstler gezeigt.

Anerkennung aus Deutschland

«Bruno Weber gehört zu den bedeutendsten Phantasten der Schweiz und hat im Laufe von 50 Jahren bei Zürich in einem Skulpturenpark ein grandioses Gesamtkunstwerk geschaffen», bewundert man in Deutschland das Werk des Schweizer Künstlers, der im Oktober 2011 im Alter von 80 Jahren verstarb.

Doch von Webers Skulpturen waren anfänglich nicht alle begeistert. Die auf seinem Waldgelände zwischen Dietikon und Spreitenbach errichteten Figuren stattlicher Grösse waren der Baubehörde zu Beginn ein Dorn im Auge. Ganz im Gegenteil zum Publikum, welches bis heute seinen Skulpturenpark mit den zahlreichen Fabelwesen besucht und liebt.

Mittlerweile hätten auch die Baubehörden «die einzigartige architektonische Leistung von Bruno Weber und seiner Frau anerkannt», heisst es denn auch in der Austellungsinformation. Bruno Weber wurde 2011 ausserdem mit dem städtischen Kulturpreis von Dietikon ausgezeichnet.

Die Ausstellung im Kulturzentrum Herrenhof in Neustadt-Mussbach-Pfalz ist noch vom 15. bis 29. Januar zu sehen.