Dietikon 

Holzbänke und Rabattmärkli sollen während des Baus das Zentrum beleben

Die Standortförderung wird die Projekte mit den Wettbewerbsgewinnern nun besprechen. (Archivbild)

Die Standortförderung wird die Projekte mit den Wettbewerbsgewinnern nun besprechen. (Archivbild)

Die Stadt Dietikon will das Gewerbe während des Baus der Limmattalbahn unterstützen. Als wichtiger Bestandteil der Initiative «Mitenand für Dietike» wurde ein Wettbewerb durchgeführt, bei dem kreative Ideen gesucht waren.

Neun Gruppierungen, Vereine und Privatpersonen haben nun insgesamt 26 Vorschläge eingereicht, wie sich das Zentrum trotz der vielen einschränkenden Bauarbeiten beleben liesse. Die eingegangenen Ideen waren dabei vielfältig, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Diese reichten von Konzerten über theatralische Stadtführungen bis hin zur Errichtung eines Aussichtsturms mit Tunnelrutsche. Eine unabhängige Jury, in der unter anderem Vertreter des Gewerbes, der Limmattalbahn und er Stadt vertreten waren, hat nun sechs der Ideen ausgewählt.

So sollen Holzbänke in unterschiedlicher Gestaltung die Stadt verschönern und zum Verweilen einladen. Die Idee der «langen Bank für Dietikon» stammt von der Infrastrukturabteilung und dem Forstrevier. Margrith Stähli regte ein System mit Rabattmarken zur Kundenbindung an («Dietiker Wäppli»). Claudia Perazza-Alemanni und Daniel Geber erarbeiteten unter dem Titel «Lebensfreude mitten in den Umbauarbeiten» ein Konzept zur Zwischennutzung von leer stehenden Flächen mit kulturellen Events. Und Lorena Valentini hat ein umfangreiches Paket «Im Herzen von Dietikon, wie immer!» eingereicht, aus dem die Jury drei Ideen auswählte; eine Nachbarschaftsaktion verschiedener Geschäfte, ein Foxtrail durch die Stadt und eine Gutschein-Aktion für die Gastronomie.

Die Jury hatte die eingegangenen Projektideen unter einer Vielzahl von Gesichtspunkten beurteilt. Diese umfassten unter anderem den Nutzen für das Gewerbe, die Identifikation mit dem Zentrum sowie deren Umsetz- und Finanzierbarkeit. Die Standortförderung wird die Projekte mit den Wettbewerbsgewinnern nun besprechen. Im ersten Quartal 2020 sollen die ersten umgesetzt werden, wie es in der Mitteilung heisst. (liz)

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