Dietikon
Hoher Limmat-Pegelstand: Kraftwerkproduktion vorübergehend reduziert

Die schweren Niederschläge haben die Limmat anschwellen lassen. Innert kurzer Zeit führt der Fluss massiv mehr Wasser als noch gestern. An einigen Stellen trat das Wasser über die Ufer. So zum Beispiel beim EKZ-Werk in Dietikon.

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Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon
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Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon Bilder: Fabian Korn
Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon
Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon
Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon
Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon

Überschwemmung beim EKZ Werk und Limmatbrücke in Dietikon

AZ

In der letzten Nacht hat der nach der langen Trockenheit ansteigende Wasserstand sehr viel alte Äste und Baumstämme von den Ufern mitgenommen. Das Holz liegt wie ein Teppich auf der Limmat und wird von ihr transportiert.

«Dieser Geschwemmselteppich staut sich vor unserem Kraftwerk auf. Um den Kraftwerk-Betrieb sicherzustellen und Beschädigungen zu verhindern, muss dieses Geschwemmsel durch unser Personal mechanisch entfernt werden», so das EKZ auf Nachfrage.

Produktion vorübergehend reduziert

Damit möglichst wenig Geschwemmsel vor das Kraftwerk gespült wird, wurde die Kraftwerkproduktion deshalb vorübergehend reduziert. Beim EKZ geht man davon aus, dass sich die Situation in den nächsten Stunden wieder normalisieren wird.

Das Unwetter hat die Gemeindefeuerwehren auf Trab gehalten. Noch härter als den Kanton Zürich traf es den Kanton Zug. Abrutschende Hänge, überfliessende Bäche, überflutete Keller - die Gemeindefeuerwehren im Kanton Zug sind in der Gewitternacht im Dauereinsatz gestanden. Mehrere Menschen mussten evakuiert werden.

Gesperrt wurden die Strassen zwischen Unter- und Mittelägeri, von Oberägeri nach Sattel (SZ) und über den Ratenpass nach Biberbrugg (SZ) sowie zwischen Menzingen und Hütten (ZH). (sda/dno)