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Hoher Abschreiber für NZZ-Gruppe wegen Druckerei-Aus in Schlieren

Die geplante Schliessung des Druckzentrums in Schlieren ZH schlägt im Jahresergebnis 2014 der NZZ-Mediengruppe einmalig mit rund 55 Millionen Franken zu Buche.

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Bald wird dieses Bild in Schlieren nicht mehr zu sehen sein: Die NZZ-Druckerei stellt den Betrieb Mitte 2015 ein.

Bald wird dieses Bild in Schlieren nicht mehr zu sehen sein: Die NZZ-Druckerei stellt den Betrieb Mitte 2015 ein.

Keystone

Myriam Käser, Leiterin der Unternehmenskommunikation, bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung der Zeitschrift "Bilanz".

Der jährliche Ergebniszuwachs auf EBIT-Ebene liege "im hohen einstelligen Millionenbereich", teilte Käser mit. Nach Recherchen von "Bilanz" verbessere sich durch den Einmalabschreiber das Betriebsergebnis in den folgenden Jahren um jeweils fünf oder sechs Millionen Franken.

NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod hatte in einem Interview mit der "SonntagsZeitung" davon gesprochen, dass wegen der beabsichtigten Schliessung und der damit zusammenhängenden Abschreibung ein Verlust für 2014 zu erwarten sei. Zahlen hatte er jedoch nicht genannt. Für 2013 hatte die NZZ-Gruppe einen Reingewinn von 24,9 Millionen Franken ausgewiesen.

Die NZZ-Mediengruppe hatte Ende November 2014 bekannt gegeben, sie wolle die Druckerei in Schlieren aus wirtschaftlichen Gründen schliessen und die "Neue Zürcher Zeitung" und die "NZZ am Sonntag" künftig im Druckzentrum Zürich der Konkurrentin Tamedia drucken lassen.