Zwischen flackernden Bahnen und reichhaltigen Essständen flaniert das multikulturelle Dietikon. Unter dem Motto «Klein, aber fein» wird es nach vier Jahren wieder von einer Chilbi beehrt. Zurückgebracht hat sie der Schausteller Willy Bourquin, der von sich sagt: «Eine Stadt ohne Chilbi ist keine Stadt, ja sogar jedes Dorf sollte eine Chilbi haben.»

Von Karussell bis «Chaos»

Auf sechs Bahnen können sich die Furchtlosen ihren Adrenalinkick holen. Freudengeschrei ist von weither hörbar. Ob dieses vom fliegenden Karussell, aus dem Simulator FX-2 oder von der Bahn «Chaos» kommt, ist schwer zu eruieren. Wem es auf diesen Bahnen zu turbulent zu- und hergeht, der besteigt das alte Karussell. Ein paar Meter weiter kraxeln Kinder in eine Plastikkugel und versuchen über das Wasserbecken zu gehen, mit mehr oder weniger Erfolg, jedenfalls mit viel Vergnügen.

Vor allem Teenager scharen sich um den beliebten Autoscooter und um den Boxsack «The King». Die Jungs messen dort ihre Kräfte. Gross ist die Freude, wenn der gemessene Wert höher als diejenigen der Kollegen ist.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Natürlich dürfen auch die Schiessstände mit Gewehr oder kleinen Ballonen nicht fehlen. Stofftierchen winken als Preis für die treffsicheren Schützen.

Der Duft von gebrannten Mandeln, heissen Marroni oder anderen Leckerbissen wartet an jeder Ecke. Doch die Stände der Marktfahrer haben noch vieles mehr zu bieten. Von Schmuck, über Winterkleider bis hin zu Spielzeug oder Zuckerwatte. Für jeden Geschmack gibt es etwas zu sehen oder zu naschen. Wahrlich ist die Dietiker Chilbi am vergangenen Wochenende erfolgreich auferstanden. Daher ist es verständlich, dass die Vorfreude auf die Chilbi 2014 den Gesichtern der Dietiker schon anzusehen ist.