> Dietikon
Die Dietiker Strasse, auf der es am meisten Unfälle mit Verletzten gab, ist die Zürcher- und spätere Zentral-, sowie Badenerstrasse (1). 53-mal knallte es mit Verletzungsfolge. Von den neun Unfällen mit Todesfolge, die sich auf Limmattaler Gebiet seit 2011 ereigneten (ohne Autobahn), passierten zwei hier. In einer Juninacht im Jahr 2012 starb kurz vor dem Bahnhof Dietikon ein Lenker bei einem Selbstunfall. Und im Januar 2014 wurde im Feierabendverkehr ein Fussgänger überfahren.

> Schlieren
Auf der Badenerstrasse (2), die später zur Zürcherstrasse wird, passierten 57 Unfälle, bei denen sich Menschen verletzten. Auffällig ist auch die Uitikonerstrasse (3). Sie verleitet offenbar dazu, zu schnell zu fahren. Denn von den 35 Unfällen, bei denen sich dort jemand verletzte, waren alle bis auf acht Schleuderunfälle. Die traurige Bilanz: zwei Mal starb jemand.

> Urdorf
In der Birmensdorferstrasse (4) gab es 20 Unfälle mit Personenschaden. Besonders betroffen ist die Kreuzung mit der Schlierenstrasse. Im November 2011 starb dort ein Fahrradfahrer, als er von einem abbiegenden Auto erfasst wurde.

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> Unterengstringen
Die Zürcherstrasse (5) ist mit 15 Unfällen mit Verletzten die gefährlichste Strasse in Unterengstringen. Auffallend: Auf nur 140 Metern von der Gemeindegrenze bis zur Siedlung Langacher ereigneten sich acht Unfälle, bei denen Personen verletzt wurden. An drei davon waren Fussgänger beteiligt.

> Oberengstringen
Auch in Oberengstringen war die Zürcherstrasse (6) mit 14 Unfällen, bei denen sich Personen verletzten, die gefährlichste Strasse. Vor unerwartete Probleme stellte die Lenker die Dorfstrasse (7). In der eher wenig befahrenen Tempo-30-Zone gab es fünf Unfälle mit Verletzungsfolge – allesamt waren selbst verursacht. Dabei verletzten sichsogar dreimal Personen schwer.

> Birmensdorf
Auf der Birmensdorfer Luzernerstrasse (8), gab es seit 2011 neun Unfälle mit Verletzten. Sieben davon passierten mitten im Dorf. Vor allem bei der Schule, im Zentrum und bei der Brücke über die Reppisch, verletzten sich Personen bei Verkehrsunfällen.

> Geroldswil
Das Geroldswiler Stück der Limmattalstrasse (9) ist kurz. Dafür knallt es erstaunlich oft – 13-mal gab es Verletzte. Besonders betroffen ist die Einmündung der Gemeindehausstrasse, die vom Zentrum kommt. Dort verunfallten vier Lenker mit Verletzungsfolge.

> Weiningen
Die Regensdorferstrasse (10) eignet sich für Rallye-Fahrten. 16-mal verletzten sich Verkehrsteilnehmer, als sie neben der Piste landeten. In über der Hälfte der Fälle waren die Verletzungen schwer. Am gefährlichsten ist offenbar nicht die 180-Grad-Kurve beim Hof von alt Gemeindepräsident Hanspeter Haug, sondern die erste Kurve nach Dorfausgang. Dort gab es drei Unfälle, bei denen sich Menschen verletzten.

> Uitikon
Die Gemeinde hat viele kurvige Waldstrassen, die sich für Tempoexzesse eignen. Trotzdem verzeichnet Uitikon recht wenige Unfälle mit Verletzungsfolge. Das liegt auch daran, dass der gefährliche Teil der Birmensdorferstrasse auf Stadtzürcher Gebiet liegt. Auf Uitiker Gebiet gab es die meisten Unfälle mit Verletzten auf der Stallikerstrasse (11). Nämlich acht.

> Fahrweid
Auf der Überlandstrasse (12) von der Limmat-Bus-Garage auf Dietiker Gebiet über die Brücke beim EKZ-Kraftwerk bis kurz nach der Shell-Tankstelle sind es 400 Meter. Dort passierten 25 Unfälle mit Verletzten seit 2011.

> Oetwil
Das Dorf bleibt von Unfällen fast verschont. Lediglich neun mit Personenschaden gab es seit 2011. Fünf davon auf der Limmattalstrasse (13).

> Aesch
Die Aescherinnen und Aescher erlebten seit 2011 nur fünf Unfälle mit Verletzungsfolge auf ihrem Gemeindegebiet (Autobahntunnel ausgenommen). Drei passierten auf der Dorf-, beziehungsweise Birmensdorferstrasse (14).

> Bergdietikon
Von den 12 Unfällen, die in Bergdietikon seit 2011 Verletzte forderten, passierten fünf auf der
Bergstrasse (15)