Das in Spreitenbach gelegene Gewässer ist heute besser bekannt als Franzosenweiher. Seinen ursprünglichen Namen erhielt es durch die Mönche des Klosters Wettingen. Diese hatten den Weiher angelegt, um darin Forellen zu züchten. Franzosenweiher wird er genannt, weil die Truppen Napoleons dort ihr Lager aufgeschlagen hatten, ehe sie 1799 die Limmat bei Dietikon überquerten, um gegen russische Truppen zu kämpfen. Einer Legende nach sollen die Truppen Napoleons den Weiher entleert und die Fische geraubt haben.

Forellen für die Küche des Klosters Wettingen

Das in Spreitenbach gelegene Gewässer ist heute besser bekannt als Franzosenweiher. Seinen ursprünglichen Namen erhielt es durch die Mönche des Klosters Wettingen. Diese hatten den Weiher angelegt, um darin Forellen zu züchten. Franzosenweiher wird er genannt, weil die Truppen Napoleons dort ihr Lager aufgeschlagen hatten, ehe sie 1799 die Limmat bei Dietikon überquerten, um gegen russische Truppen zu kämpfen. Einer Legende nach sollen die Truppen Napoleons den Weiher entleert und die Fische geraubt haben.

Durch das Waldstück gegenüber des Friedhofes in Oberengstringen fliesst der Dorfbach, der ab dem Waldrand unterirdisch Richtung Limmat geführt wird. Er wird unter anderem vom Weidtobelbach gespeist, der in besagtem Gebiet die Grenze zur Stadt Zürich bildet.

Im Wald versteckt sich der Dorfbach

Durch das Waldstück gegenüber des Friedhofes in Oberengstringen fliesst der Dorfbach, der ab dem Waldrand unterirdisch Richtung Limmat geführt wird. Er wird unter anderem vom Weidtobelbach gespeist, der in besagtem Gebiet die Grenze zur Stadt Zürich bildet.

Der Hasenberg ist der südlichste Ausläufer des Heitersberg-Höhenzugs. Dort oben geniesst man nicht nur eine schöne Aussicht, man kann sich gedanklich auch ins tiefe Mittelalter zurückversetzen. Denn einst standen am Hasen- und Heitersberg zwei Burgen; die Hasenburg und die Burg Kindhausen. Viel ist über die beiden Bauwerke nicht bekannt. Urkunden existieren keine. Ihre Zerstörung ist lediglich in zwei widersprüchlichen Chroniken erwähnt. Dass sie existiert haben, steht dank Ausgrabungen des Dietiker Posthalters Karl Heid fest. Es wird vermutet, dass die Hasenburg von den Herren von Schönenwerd oder von Oberndorf (heute Dietikon/Bergdietikon) errichtet wurde. Womöglich könnte auch eine Sippe Haseth für den Bau verantwortlich gewesen. Die Hasenburg befand sich am östlichen Abhang des Reppischtals, östlich des Bergdietiker Weilers Gwinden. Sie dürfte um 1100 errichtet worden sein. Die Ausgrabungsfunde weisen auf eine Zerstörung um 1250 hin. Von den Überresten ist heute nichts mehr sichtbar. Sie wurden nach den Ausgrabungen in den 1930er-Jahren wieder zugedeckt. Ähnlich wenig weiss man über die Burg Kindhausen. Ihre Erbauer waren vermutlich die Herren von Schönenwerd. Errichtet wurde sie im 12. Jahrhundert und thronte auf einem Hügel nördlich des Bergdietiker Weilers Ober-Schönenberg. Aufgrund der Grabungsfunde dürfte die Burg wohl um das Jahr 1200 einem Feuer zum Opfer gefallen sein. Überreste sind noch sichtbar.

Spaziergänger haben die Ritter abgelöst

Der Hasenberg ist der südlichste Ausläufer des Heitersberg-Höhenzugs. Dort oben geniesst man nicht nur eine schöne Aussicht, man kann sich gedanklich auch ins tiefe Mittelalter zurückversetzen. Denn einst standen am Hasen- und Heitersberg zwei Burgen; die Hasenburg und die Burg Kindhausen. Viel ist über die beiden Bauwerke nicht bekannt. Urkunden existieren keine. Ihre Zerstörung ist lediglich in zwei widersprüchlichen Chroniken erwähnt. Dass sie existiert haben, steht dank Ausgrabungen des Dietiker Posthalters Karl Heid fest. Es wird vermutet, dass die Hasenburg von den Herren von Schönenwerd oder von Oberndorf (heute Dietikon/Bergdietikon) errichtet wurde. Womöglich könnte auch eine Sippe Haseth für den Bau verantwortlich gewesen. Die Hasenburg befand sich am östlichen Abhang des Reppischtals, östlich des Bergdietiker Weilers Gwinden. Sie dürfte um 1100 errichtet worden sein. Die Ausgrabungsfunde weisen auf eine Zerstörung um 1250 hin. Von den Überresten ist heute nichts mehr sichtbar. Sie wurden nach den Ausgrabungen in den 1930er-Jahren wieder zugedeckt. Ähnlich wenig weiss man über die Burg Kindhausen. Ihre Erbauer waren vermutlich die Herren von Schönenwerd. Errichtet wurde sie im 12. Jahrhundert und thronte auf einem Hügel nördlich des Bergdietiker Weilers Ober-Schönenberg. Aufgrund der Grabungsfunde dürfte die Burg wohl um das Jahr 1200 einem Feuer zum Opfer gefallen sein. Überreste sind noch sichtbar.

An seinem Ursprung im Waldgebiet Rameren südlich von Uitikon heisst er noch Chräbsbach. Von dort fliesst er Richtung Urdorf, wo er oberhalb der Gemeinde einen kleinen Weiher, in welchen auch der Chalchtarenbach einmündet. Von nun an wird das Gewässer Stockacherbach genannt. Wenig unterhalb vereinigt er sich mit dem Allmendbach zum Schäflibach. Sein Name rührt daher, dass am Ufer des Scheflibach, wie er einst genannt wurde, Schafweiden bezeugt sind. Unter dieser Bezeichnung fliesst er nun durch Urdorf und Dietikon, wo er in die Limmat mündet. Aus eisenbahnhistorischer Sicht ist dieser Ort bemerkenswert. Denn die Schäflibachbrücke, die 1847 als Teil der «Spanisch-Brötli-Bahn» zwischen Zürich und Baden gebaut wurde, ist die älteste Bahnbrücke der Schweiz.

Eine Brücke schreibt Geschichte

An seinem Ursprung im Waldgebiet Rameren südlich von Uitikon heisst er noch Chräbsbach. Von dort fliesst er Richtung Urdorf, wo er oberhalb der Gemeinde einen kleinen Weiher, in welchen auch der Chalchtarenbach einmündet. Von nun an wird das Gewässer Stockacherbach genannt. Wenig unterhalb vereinigt er sich mit dem Allmendbach zum Schäflibach. Sein Name rührt daher, dass am Ufer des Scheflibach, wie er einst genannt wurde, Schafweiden bezeugt sind. Unter dieser Bezeichnung fliesst er nun durch Urdorf und Dietikon, wo er in die Limmat mündet. Aus eisenbahnhistorischer Sicht ist dieser Ort bemerkenswert. Denn die Schäflibachbrücke, die 1847 als Teil der «Spanisch-Brötli-Bahn» zwischen Zürich und Baden gebaut wurde, ist die älteste Bahnbrücke der Schweiz.