Neujahr

«Heimat ist da wo das Herz zuhause ist»: Oberengstringer zeigen Dorfzugehörigkeit

In der Rede zum neuen Jahr ging es in Oberengstringen um die Heimat. Wer am Neujahrsapéro war, erhielt ein zum Thema passendes Geschenk.

Manchmal muss man Dinge in Frage stellen. Auch den Neujahrsapéro. «Würde Ihnen etwas fehlen, wenn dieser Neujahrsapéro nicht mehr stattfinden würde?», fragte der Oberengstringer Gemeindepräsident André Bender (SVP), als er im Zentrumssaal seine Rede hielt. Worauf viele der rund 90 Anwesenden sofort mit «Ja» antworteten.

Benders Thema war die Heimat. «Sie ist da, wo das Herz zuhause ist», sagte er. Und führte aus, was die Heimat als Ort und als Gefühl ausmacht. «Traditionen und Rituale sind wichtig für die Heimat. Sie schaffen ein Zusammengehörigkeitsgefühl und stiften Identität», sagte er. Auch darum kommt Oberengstringen zu Beginn des Jahres zusammen.

Bhaltis: Pins mit Gemeindewappen

Ihre Identifikation mit dem Dorf können die Besucherinnen und Besucher des Neujahrsapéros nun besonders gut zur Schau stellen. Denn in einem Korb hatte die Gemeinde ein Bhaltis bereitgestellt: Pins mit dem Gemeindewappen, die an einen Flyer mit dem aktuellen Oberengstringer Kulturprogramm angesteckt waren. «Sie können also ihre Heimat und ihre Zugehörigkeit dazu 2019 auch nach aussen unterstreichen», sagte Bender. Er wünsche allen, dass sie ihre Heimat schätzen und sich darin wohlfühlen, schloss er seine Rede.
Die Heimat gab es am Neujahrsapéro am Dienstagmittag auch zu trinken. Simone Rüttimann und Stephanie Böhmert von der Kulturkommission schenkten Johanniter-Schaumwein vom Rebgut der Gemeinde am Kirchweg aus.

Auf der Leinwand im Zentrumssaal wurde zudem eine von Priscilla Vallejo Benitez, Lernende auf der Gemeindeverwaltung, zusammengestellte Präsentation von Fotos gezeigt, die Edi Lienberger 2018 an den verschiedenen Oberengstringer Anlässen wie etwa dem Dorfplatzfest geschossen hatte. Zur Heimat gehören eben auch Erinnerungen.

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