Hardturmbrache
Klimacamp in Zürich: Auftakt zur Aktionswoche «Rise Up for Change»

Heute hat die Aktionswoche «Rise Up for Change» mit dem Aufbau des Klimacamps auf der Hardturm-Stadionbrache offiziell begonnen. Ein Video zeigt den Aufbau des Camps.

Hans-Caspar Kellenberger
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Campaufbau des Klimacamps «Rise up for Change» auf der Stadionbrache des ehemaligen Fussballstadion Hardturm am Freitag.

Campaufbau des Klimacamps «Rise up for Change» auf der Stadionbrache des ehemaligen Fussballstadion Hardturm am Freitag.

Walter Bieri / KEYSTONE

Das bewilligte Klimacamp auf der Stadionbrache in Zürich wird seit heute Morgen aufgebaut und sei für alle Interessierten offen, wie «Klimastreik Schweiz» in einer Medienmitteilung schreibt.

Während der Aktionswoche vom 30. Juli bis 6. August gibt es Verpflegung sowie ein vielfältiges Programm: Workshops zum Thema Finanzplatz, Diskussionen zu den Forderungen für eine klimagerechte Transformation des Schweizer Finanzplatzes, gemeinsames Bannermalen, aber auch Konzerte sowie ein Velokino. Dazu gibt es verschiedene Aktionstrainings und eine Rechtsberatung für die Aktivisten.

Der erste Teil der Aktionswoche findet in Zürich statt. Sie richtet sich vor allem an Privatbanken wie die Credit Suisse und UBS und wird durch dezentrale Aktionen begleitet. «Ich bin heute am Rise Up for Change, weil der Schweizer Finanzplatz mit seinen Investitionen in fossile Energien nicht nur meine Zukunft, sondern bereits die Gegenwart unzähliger Menschen gefährdet», meint Stephanie Wyss, Mediensprecherin für «Rise Up For Change».

Weiter steht in der Medienmitteilung, dass der Schweizer Finanzplatz das 20-fache der inländischen Emissionen verursache und somit für 2 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich sei. Das Bündnis «Rise Up for Change» fordere deshalb die Transparenz aller Finanzflüsse. Es müsse offengelegt werden, wie viel Geld in welche Firmen und Projekte fliesst.

Zum anderen brauche es einen sofortigen Stopp von Investitionen in fossile Energien. Bestehende Finanzflüsse in Kohle, Öl und Gas müssten sofort gestoppt werden, fordert das Bündnis aus verschiedenen Gruppierungen der Schweizer Klimabewegung.

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