Uitikon

Hallenbad soll für rund 3,3 Millionen Franken saniert werden

das Schwimmbad Uitikon soll saniert werden (Archivbild).

das Schwimmbad Uitikon soll saniert werden (Archivbild).

Sanierungs- und Ausbauprojekte dominieren die nächste Gemeindeversammlung: Glaubt man den Ausführungen des Gemeinderates in der Publikation für die Versammlung vom 27. Mai, dann steht es nicht gut um zwei Liegenschaften der Gemeinde.

Zum einen befindet die Versammlung in Uitikon über einen Kreditantrag für Sanierungsarbeiten am Hallenbad, zum anderen über einen Baukredit für die Erweiterung des Bauarchivs im Gemeindehaus.

Die Garderobe sowie die Fussbodenheizung in der Schwimmhalle würden partielle Schäden aufweisen, schreibt die Gemeinde. So sei es für das Wohlbefinden der Badegäste zentral, ein behagliches Raumklima zu schaffen. Zu diesem Ziel sollen verschiedene Massnahmen führen.

Neben dem Einbau einer individuellen Wärmeregulierung beim Duschwasser und mehr Garderobenschränken sollen auch leichte Anpassungen im Grundriss der Garderobe vorgenommen werden. Hauptpunkt der Renovation ist jedoch die 44 Jahre alte Fussbodenheizung. Sie weise infolge von Korrosion und Einwirkung von Chlorwasserstoff undichte Stellen auf. Daher soll sie erneuert werden.

Die Exekutive rechnet für die Projektierung mit einem Kredit in der Höhe von 215 000 Franken. Die sich abzeichnenden Baukosten in der Höhe von 3,28 Millionen Franken können noch um bis zu 15 Prozent nach oben oder unten variieren. Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) empfiehlt der Gemeindeversammlung die Annahme des Kredits. Winken ihn die Uitiker am 27. Mai durch, soll er laut Zeitplan an der Gemeindeversammlung vom 26. November vorberaten werden. Bereits am 8. März könnte der Baukredit zur Urnenabstimmung kommen. So könnte zwischen Juli und September des nächsten Jahres der Baustart erfolgen, rechnet der Gemeinderat den möglichen Zeitplan vor.

Erweiterung für 145 000 Franken

Der zweite Kredit, über den die Uitiker Gemeindeversammlung befinden wird, betrifft das Bauarchiv der Gemeinde. «Dieses platzt aus allen Nähten. In der Hochbauabteilung sind pro private und öffentliche Liegenschaft die vielfältigen Akten und Baupläne dauerhaft aufzubewahren», schreibt die Gemeinde und bezeichnet die Platzverhältnisse als prekär. Das derzeit starke Wachstum mit der damit verknüpften Bautätigkeit würden die engen Platzverhältnisse im Archiv weiter verstärken, heisst es. Nach einem Umbau im Untergeschoss des Gemeindehauses Zürcherstrasse 59 soll das Archiv vom zweiten Geschoss dorthin verlegt werden. Die frei werdenden Flächen sollen für ein Sitzungszimmer, einen Papier- und Drucksachen-Lagerraum sowie für eine Teeküche genutzt werden. Der für die Erweiterung beantragte Kredit beläuft sich auf 145 000 Franken. (ARU)

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