Oetwil-Geroldswil

Gute Unterhaltung und viele Lacher am «Chränzli»

Am Samstagabend hat der Heimetchor «Limmiggruess Oetwil-Geroldswil» zum alljährlichen «Chränzli» eingeladen. Trotz wenigen Besuchern waren Organisatoren und Besucher sehr zufrieden.

Es hätten durchaus noch etwas mehr Besucher Platz gehabt, aber an diesem Samstagabend füllte sich der Saal in der Oetwiler Gmeindschür dann doch nicht ganz. 120 Besucher habe das Chränzli an diesem Samstag gezählt – weniger als am Freitagabend, erklärt Daniel Dittli, Präsident des Heimetchor Limmiggruess Oetwil-Geroldswil. Er sei dennoch sehr zufrieden mit der diesjährigen Austragung.

Und zufrieden, das waren auch die Besucher an diesem Samstagabend. Dieses Jahr sei es nochmals eine Stufe besser gewesen als letztes Jahr, fand der Geroldswiler Gregor Haug. Vor allem das Theater habe ihm gefallen. Auch Armin Poschung aus Oetwil war angetan vom Schauspiel. «Man sieht, dass es den Mitgliedern Spass macht.» Es sei ein schönes Dorffest, sagten zwei weitere Besucher. Mit der Tombola, dem Theater und den Liedern erinnere der Anlass an die besten volkstümlichen Feste von früher.

Buntes musikalisches Repertoire

Durch den Abend führten die Mitglieder des Heimetchor Limmiggruess Oetwil-Geroldswil. Der erste Teil des Programms stand im Zeichen der Musik. Die 15 Frauen und Mannen unter der Leitung von Stani Zalar sangen sich durch ein buntes Repertoire aus unterschiedlichsten Musikrichtungen und Sprachregionen. «Let me be there» von Olivia Newton-John ging etwa «Gang lueg d’Heimet a» von Ernst Broechin voraus. Dem Schlagerklassiker «Marmor, Stein und Eisen bricht» von Drafi Deutscher folgte dann «Le vieux chalet» von Josef Bovet. Begleitet wurde das Ganze von Dora Som Ko Barras am Piano.

Nach der grossen Pause und dem Verkauf von Tombola-Losen ging es dann weiter mit dem Theater «Sauglatti Verwächslig» unter der Regie von Erwin Hugi und aufgeführt von Chormitgliedern und vereinzelten Auswärtigen.

Das Stück bot, wie gewohnt, gute Unterhaltung: Bauer Anton Moser (gespielt von Beat Beyeler) kommt nach einer durchzechten Nacht nach Hause, wehklagend vom vielen Trinken und Essen. Gleichzeitig geht es auch der Sau Amaryllis schlecht, die jedoch bald von Metzger Zuberbühler (Thomas Harlander) abgekauft und deshalb keineswegs krank werden sollte. Die Magd Käthi (Hanni Spahn) will deshalb einen Tierarzt rufen. Gleichzeitig bringt die Tochter Monika (Angelika Rebmann) ihren Freund Eugen (Benjamin Beyeler) mit nach Hause, der glücklicherweise als Tierarztassistent arbeitet. Als plötzlich der Metzger, den Mosers Frau Anni (Brigitta Haug) für den Hausarzt hält, vor ihrer Haustür steht, nehmen die Verwechslungen auf irrwitzige Weise ihren Verlauf. Welche Sau soll jetzt behandelt werden, welche kommt auf die Schlachtbank? Die Charaktere verfingen sich in immer missverständlichern Dialogen – und sorgten beim Publikum für eine ausgelassene Stimmung.

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