Limmattal
Gummiböötler auf der Limmat werden mit einem Guide ausgerüstet

Der Verein Regionale Projektschau Limmattal hat eine Informationsbroschüre erstellt, die nun an die sommerlichen Hobbykapitäne verteilt wird.

Sandro Zimmerli
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Im Sommer wird die Limmat zu einem Hotspot der Gummiböötler.

Im Sommer wird die Limmat zu einem Hotspot der Gummiböötler.

Wer mit seinem Gummiboot die Limmat vom Wipkingerpark in Zürich bis zur Dietiker Nötzliwiese befahren will, ist gezwungen, das Hindernis Höngger Wehr zu Fuss zu überwinden. Am 7. Juli 2018 sowie an weiteren Tagen in diesem Sommer treffen die Hobbykapitäne dort auf Vertreter des Vereins Regionale Projektschau, die sie mit einem neu gestalteten Guide rund um das sommerliche Vergnügen sowie mit einer kleinen Überraschung versorgen.

«Wer auf dem Fluss unterwegs ist, erlebt die Vielfalt des Limmattals auf besondere Art und Weise. Wir wollen auf diese Vielfalt hinweisen. Zudem möchten wir die Sicherheit des Limmat-Böötle erhöhen», teilt Peter Wolf, Geschäftsleiter der Regionalen Projektschau, mit. Deshalb habe man den Guide erstellt. Dieser enthält neben Informationen über Sehenswürdigkeiten des Limmattals, etwa das Gaswerk in Schlieren oder den Bruno-Weber-Park in Dietikon, auch Sicherheitshinweise. So wird unter anderem darauf hingewiesen, dass Boote nicht zusammengebunden werden sollen. Ergänzt wird die Broschüre durch eine Karte, in der die verschiedenen Ausstiegsmöglichkeiten für die Böötler eingezeichnet sind.

Der 2015 gegründete und von 15 Limmattaler Gemeinden sowie den Kantonen Aargau und Zürich getragene Verein hat sich zum Ziel gesetzt, 2025 in einer Projektschau innovative Projekte und Ideen zu zeigen, die für den gesamten Raum Limmattal stehen, zu einer regionalen Identität führen und ein Zugehörigkeitsgefühl in der Bevölkerung schaffen. Die Aktion vom Samstag, 7. Juli, die von 14 bis 17 Uhr dauert, wird von der Stadt Dietikon, vom Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich und der Firma Louis Widmer unterstützt.

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