Schlieren
Grüsse aus der Region – bald auch mit einer Postkarte

Ab Februar sind in Schlieren Postkarten mit lokalen Motiven erhältlich. Initiant für das Projekt ist kein alteingesessener Schlieremer, sondern ein Zuzüger.

Julia Wartmann
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Der Schlieremer Berg ziert die erste Postkarte des Projekts «miis Schliere». Ab Februar ist sie im Handel erhältlich.Barbieri/ZVG

Der Schlieremer Berg ziert die erste Postkarte des Projekts «miis Schliere». Ab Februar ist sie im Handel erhältlich.Barbieri/ZVG

Sandro Barbieri

Erkennen Sie diese Landschaft? Die üppige Schneedecke lässt vermuten, dass das Foto um Neujahr herum gemacht wurde. Das besondere an dem Bild: Es wird schon bald die erste Postkarte des Projekts «miis Schliere» zieren. Der Fotograf Sandro Barbieri hat das Bild vom Schlieremer Berg im Auftrag von Andreas Kriesi, dem Initianten des Projekts, am 1. Januar geschossen. Die beiden Schlieremer wollen 2015 zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Postkarte mit Motiven aus der Stadt auf den Markt bringen.

Entstanden ist die Idee, als Kriesi einem Exil-Schlieremer in Bern eine Postkarte aus der Heimat schicken wollte und keine fand. Er beschloss, dies zu ändern, und fragte Barbieri an, der seit bald 20 Jahren im Gaswerk-Areal wohnt und die Umgebung fotografisch dokumentiert. Dem alteingesessenen Schlieremer war gar nicht bewusst, dass es Postkarten aus seiner Stadt nicht zu kaufen gab. «Manchmal braucht es eben einen Neuzuzüger wie Andreas, der darauf aufmerksam macht», sagt er. Kriesi wohnt zwar erst seit drei Jahren in Schlieren, ist aber sehr engagiert, unter anderem als Präsident der GLP und im Gemeinderat.

Die Karten sollen in lokalen Geschäften zum Preis von Fr. 1.80 verkauft werden. Die Gespräche mit den Ladenbesitzern sind in vollem Gange, sagt er. Die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek ist bereits arrangiert. «Es kommen immer wieder Leute vorbei und fragen uns nach Postkarten von Schlieren», sagt Leiterin Monique Roth.

In Dietikon gibt es bereits seit 2009 Postkarten der Stadt zu kaufen. Ab Februar kommen endlich auch Schlieren-Fans auf ihre Kosten.

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