Bergdietikon/Killwangen

Grünes Licht für integrative Schulung – Gelb für Schulleitung

In sechs von sieben geprüften Bereichen schneiden die Schulen gut bis sehr gut ab

In sechs von sieben geprüften Bereichen schneiden die Schulen gut bis sehr gut ab

Die externe Prüfung der Schulen Bergdietikon und Killwangen ergibt: In sechs von sieben geprüften Bereichen schneiden die Schulen gut bis sehr gut ab. Kritik gibts für die Schulführung.

«Im Bereich Schulführung steht die Ampel auf Gelb», schreiben die Schulpflegen Bergdietikon und Killwangen in ihrem Communiqué. Es bestehe «momentan ein Mangel». Dieser Befund gehe aus dem Schlussbericht der externen Schulevaluation hervor. Die zuständige Fachstelle der Pädagogischen Hochschule FHNW hatte die beiden Schulen zu Beginn dieses Schuljahres unter die Lupe genommen – zusammen, weil die Schulen seit Einführung der geleiteten Schule vor vier Jahren eng zusammenarbeiten und sich auch personell die Schulleitung teilen.

Kritik kommt nicht überraschend

Die Kritik an der Schulführung kommt für die beiden Schulpflegen laut Mitteilung nicht überraschend. Die Gründe: der erst vor einem Jahr erfolgte personelle Wechsel der Schulleitung und die anhaltende Suche nach einem geeigneten Schulleitungsmodell. Derzeit haben beide Schulen je ein Schulleitungspensum von 55 Stellenprozenten zur Verfügung. Das Fazit der Schulpflegen: «In diesem Bereich steht beiden Schulen noch viel Arbeit bevor.» Nur durch Beheben der Probleme könnten sie auch gegenüber den Lehrpersonen weiterhin als attraktive Arbeitgeber auftreten.

Lehrer arbeiten gut zusammen

Erfreulich hingegen ist das Resultat in den anderen sechs von sieben geprüften Bereichen des Schulbetriebs: Dort schnitten die Schulen sehr gut bis gut ab. Das Unterrichtsklima zum Beispiel werde «von Schülern, Eltern und Lehrpersonen als gut eingestuft», schreiben die Schulpflegen. Die Zusammenarbeit der Lehrer sei hervorragend.

Besonders viele Pluspunkte gab es für den Bereich integrative Schulung. Diesen hatten die beiden Schulen als Fokusbereich für die Evaluation gewählt. Die externen Prüfer legten folglich ein besonderes Augenmerk darauf. Sie lobten den Prozess der integrativen Schulung, der seit zwei Jahren läuft, als besonders gelungen. Heilpädagoginnen und Lehrer verstünden sich als Team und ergänzten sich gegenseitig – zum Wohl der individuell geförderten Kinder.

Jede Schulgemeinde im Kanton Aargau muss sich alle fünf Jahre extern bewerten lassen. Dafür werden unter anderem Fragebögen an Eltern, Schüler und Schulpersonal versandt, Interviews mit Schulpflegemitgliedern, Lehrern und Eltern geführt und Unterrichtsbesuche gemacht. Der Evaluationsprozess erstreckt sich über fast ein Jahr.

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