Limmattal

Grossmärkte nur noch an speziellen Lagen erlaubt

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Verkehrsintensive Betriebe wie beispielsweise grosse Einkaufsmärkte sollen ohne weitere Abklärungen nur noch an geeigneten, zentralen Lagen zulässig sein, hält die Zürcher Planungsgruppe Limmattal fest.

Nachdem die Region 2012 das regionale Raumordnungskonzept verabschiedet hatte, das die erwünschte räumliche Entwicklung bis in das Jahr 2030 skizziert, ist der Vorstand der Planungsgruppe Limmattal nun daran, die Planung zu verfeinern. Wie die Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) - in der die Gemeinden der Region Einsitz haben - gestern mitteilte, wolle die Region auf die künftige Entwicklung von Siedlung, Verkehr und Landschaft verstärkt Einfluss nehmen.

Der Entwurf des revidierten Richtplanes mache im Vergleich zum bisherigen Richtplan genauere Vorgaben zu Siedlungsstruktur und Siedlungsdichte und will insbesondere die Hauptsiedlungsentwicklung in das Einzugsgebiet der Limmattalbahn lenken.

Limmattalbahn bringt Erneuerung

Die Limmattalbahn ist für die Region gemäss ZPL nicht nur ein sehr willkommenes Verkehrsprojekt, sie wird auch die nötige Siedlungserneuerung auslösen. Die Siedlungserneuerung bedingt zusammen mit der Gestaltung des Bahntrassees im dicht besiedelten Raum hohe Qualitätsansprüche und wird alle Beteiligten auf Jahre fordern, so die ZPL. Verkehrsmässig will die Region mit guten Anbindungen der Limmattalbahn an die S-Bahn und die Voraussetzungen für einen leistungsmässig und qualitativ stark verbesserten öffentlichen Verkehr schaffen.

Verkehrsintensive Betriebe wie beispielsweise grosse Einkaufsmärkte sollen ohne weitere Abklärungen nur noch an geeigneten, zentralen Lagen zulässig sein, hält die ZPL weiter fest. Ausserhalb dieser Lagen müssen solche Betriebe einen speziellen Nachweis erbringen, dass sie das Verkehrsnetz nicht über Gebühren beanspruchen.

Landschaftsverbindungen

Im Teilbereich Landschaft stützt sich der Richtplan gemäss ZPL sehr stark auf das Freiraumkonzept des Agglomerationsparkes Limmattal ab. Die Landschaft soll aufgewertet und besser vernetzt werden. Neu äussert sich der Richtplan zum wichtigen Thema Gewässerrevitalisierung, wie dies in den Auen Geroldswil und Oberengstringen geschehen ist.

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