Nachdem in der Stadt Zürich rund 900 gelbe Leihvelos des asiatischen Start-ups «O-Bike» verteilt wurden, waren letzte Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht nur im Limmattal sondern auch in anderen Regionen, wie zum Beispiel Uster und Dübendorf, solche Fahrräder platziert worden – und zwar ohne Absprache mit den Behörden.

In Uster hat man nun die gelben Zweiräder auf öffentlichem Grund bereits konfisziert. Das zahlreiche Fahrräder aufgestellt werden, ohne vorher mit den Behörden Kontakt aufzunehmen sei nämlich «nicht die feine Art», sagt Sicherheitsvorsteher Jean-François Rossier (SVP) am Mittwoch gegenüber dem «Tages Anzeiger».

Deshalb habe sich die Verwaltung entschieden, die Fahrräder auf öffentlichem Grund einzusammeln. Rund 20 Stück haben die Ustermer seither vom Bahnhof und von den Trottoirs der Stadt entfernt. 

Velos ausserhalb der Stadt werden eingezogen

Dabei erhält die Stadt nun gar Unterstützung von O-Bike, berichtet «20min». So würde es sich laut einer O-Bike-Sprecherin um ein grosses Missverständnis handeln: «Es gab einen Abstimmungsfehler zwischen O-Bike und dem lokalen Lieferanten.» Dieser werde nun korrigiert. So sollen alle O-Bikes, die sich ausserhalb der Stadt Zürich befinden, bis Freitag wieder eingezogen werden. (lgi)