Schlieren
Grossandrang bei der Einweihung der Alterswohnungen

Begleitet von fröhlichen Klängen der Bauernmusik Schlieren, strömten zahlreiche interessierte Besucher in das Gebäude, um die bereits vollständig vermieteten Wohnungen zu besichtigen.

Ly Voung
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Alterswohnungen Schlieren
12 Bilder
Ressortvorsteher Alter und Soziales Robert Welti begrüsst die Besucher
Viele Interessierte sind zur Einweihung des Alterswohnen gekommen
Musikalisch wird der Tag der offenen Tür der Bachstrasse 1 von der Bauernmusik Schlieren untermalt
Grosszügiger Raum und Balkon
Ein weiterer Begegnungsraum bietet die Dachterrasse im fünften Stock
Besucherin Theres Brem mag den lilafarbenen Boden im Bad
Dass der Flurboden farbig ist gehört zum Konzept
Die Bachstrasse 1 ist bezugsbereit
Begegnungsraum bildet ein grosszügiges Wohnzimmer mit Küchenteil
Besucherin Theres Brem gefällt die Aussicht
Bei Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum

Alterswohnungen Schlieren

Limmattaler Zeitung

Vor sechs Jahren habe der Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer vorgeschlagen, gemeinsam mit der Firma Alfred Müller AG als Bauherrin pflegerisch-betreute Wohnungen auf der Geissweid-Wiese zu bauen, damit die Stadt für 25 Jahre Mieterin werden könne, erzählte Sozialvorsteher Robert Welti, während er die Wohnungen feierlich eröffnete. «Und nun steht das Haus einzugsbereit. Es ist eine Erfolgsstory», sagte Welti.

Selbstständig oder betreut

Das sah auch Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin so: «Die Idee entspricht dem Leitbild von Schlieren, seiner Bevölkerung in allen Lebenssituationen ein würdevolles Leben zu ermöglichen.» Die 31 Wohnungen an der Bachstrasse 1 ermöglichten ein selbstständiges, teilweise betreutes oder vollständig betreutes Wohnen, erklärte Schwester Elisabeth Müggler, die Mitglied in der Baukommission ist. Das Projekt stelle eine Alternative zum Alters- und Pflegeheim dar. Jede Wohnung sei mit einem Notrufknopf ausgestattet, der Selbstständigkeit fördere, aber trotzdem Sicherheit gewährleiste, sagte Müggler.

Dass das Konzept stimmt und bei der Bevölkerung Anklang findet, zeigte sich am Samstag: Begleitet von fröhlichen Klängen der Bauernmusik Schlieren, strömten zahlreiche interessierte Besucher in das Gebäude, um die bereits vollständig vermieteten Wohnungen zu besichtigen.

Für die Preisverhandlungen in der Bauphase war Finanzvorsteherin Manuela Stiefel zuständig. «Nachhaltiges Bauen bedeutet, hochwertige Materialien zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu verwenden, damit Folgekosten tief bleiben», sagte sie.

Dass bis ins Detail geschickt verhandelt und gearbeitet wurde, ist auch der Besucherin Ruth Häner aus Schlieren nicht entgangen. «Edler Ausbau. Helle, grosszügige Räume. Dank den diversen Begegnungsräumen ist auch das Soziale nicht vergessen gegangen», lobt sie. «Rollstuhlgängig und praktische Handgriffe», stellt auch Besucherin Theres Brem anerkennend fest. Nächste Woche einziehen wird die 83-jährige Gertrud Horisberger. «Ich freue mich sehr», verrät sie. Denn hier gebe es alles, was man brauche.