Dietikon

Google aktualisiert das Limmattal: Das Street-View-Auto wurde im Limmatfeld gesichtet

So fuhr das Google-Street-View-Auto am Dienstagmorgen um 08.27 Uhr durch die Heimstrasse im Dietiker Limmatfeld.

So fuhr das Google-Street-View-Auto am Dienstagmorgen um 08.27 Uhr durch die Heimstrasse im Dietiker Limmatfeld.

Das Google-Street-View-Auto ist derzeit im Limmattal unterwegs. Am Dienstag wurde es in Dietikon gesichtet.

Um Punkt 8.27 Uhr stand gestern Morgen das Google-Street-View-Auto auf der Heimstrasse und wartete vor dem Rotlicht, ehe es auf die Überlandstrasse abbog. Dass Google neue Street-View-Bilder im Grossraum Zürich anfertigt, hatte der Internet-Gigant im Mai bekannt gegeben. Er wies auch mit Inseraten in verschiedenen Zeitungen darauf hin. Als Startdatum wurde damals der 28. Mai bekanntgegeben. Gestern wurde klar, dass das Auto nun also im Limmattal unterwegs ist. Es ist ein Opel, zugelassen auf die Google Switzerland GmbH in Zürich.

Insbesondere werden in Dietikon, der Stadt Zürich, Winterthur, Uster, Dübendorf und einigen weiteren kleinen Ortschaften neue Bilder der Strassen angefertigt. Die neuen Bilder wird Google ab Februar 2019 veröffentlichen, wie es im Mai hiess. Eine Ausnahme sind der Zürcher Hauptbahnhof und der Bahnhof Winterthur. Die Aufnahmen von dort, die in Zusammenarbeit mit den SBB entstehen, sollen bereits im August 2018 veröffentlicht werden.

Über drei Jahre alte Bilder

Die neuen Street-View-Bilder aus dem Limmattal wurden von manchen Limmattalern bereits ungeduldig erwartet. Denn in den heute verfügbaren Street-View-Bildern sind zum Beispiel der Limmat-Tower und weitere Gebäude im Dietiker Limmatfeld-Quartier immer noch als Baustellen abgebildet – der Limmat-Tower wurde Ende 2015 eröffnet, das letzte Street-View-Bild davon stammt aus dem November 2014.

Bei der Standortförderung der Stadt Dietikon wird es positiv aufgenommen, dass Google neue Bilder anfertigt. «Für das Limmatfeld ist es sicher ein Gewinn, wenn statt Baustellen das fertige Quartier zu sehen ist», sagt Leiter Michael Seiler. Er glaube zwar nicht, dass sich jemand wegen nicht aktueller Street-View-Bilder gegen einen Zuzug ins Limmatfeld entscheidet. Trotzdem sagt Seiler: «Je aktueller, desto besser, keine Frage.» Auch Bruno Hofer, Geschäftsleiter der Standortförderung Limmattal, wertet die Aktualisierung positiv: «Bei unserer Arbeit nutzen wir gerne die frei verfügbaren Tools von Google. Hierzu gehören die Applikationen Google Maps, Earth und Street View. Natürlich haben wir Freude, wenn diese up-to-date sind.»

Wenn Gesichter nicht verpixelt werden, kann man es melden

Bis die neuen Bilder online sind, dauert es noch: Als Nächstes werden sie auf ihre Qualität hin überprüft und dann aufwendig zusammengesetzt – ein technischer Vorgang, der einige Wochen bis Monate dauern kann, wie Google gestern auf Anfrage verlauten liess. Online gestellt werden die neuen Bilder in den nächsten sechs bis zwölf Monaten.
Grundsätzlich macht Google Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich. Wer ein Bild entdeckt, wo das nicht der Fall ist, kann auf Street View auf die drei Punkte oben links und dann auf «Problem melden» klicken.

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