Uitikon
Giezendanner fordert teurere Autobahn-Vignette am Business-Lunch

Als «Referent der speziellen Grösse» wurde SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner angekündigt. Mit diesen Vorschuss-Lorbeeren war es dem Aargauer dann auch ein Leichtes, das Publikum am Limmattaler Business-Lunch in Uitikon für sich zu gewinnen.

Alex Rudolf
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Gastgeber Jack Rapin, Nationalrat Ulrich Giezendanner und Gastgeber André Sax. aru

Gastgeber Jack Rapin, Nationalrat Ulrich Giezendanner und Gastgeber André Sax. aru

In seiner gestrigen Rede im Üdiker-Huus fokussierte er auf die Verkehrspolitik: «In der Region Zürich ist dieses Thema für viele KMU ein Problem», sagt er. Giezendanner brachte eine für seine Partei atypische Forderung in die Runde: «Die Erhöhung des Vignetten-Preises ist wegen der steigenden Kosten unumgehbar.» Daher schlage er ein System mit drei Preiskategorien vor.

Demnach sollen Vignetten je nach den Bedürfnissen des Fahrers zwischen 50 Franken für Motorräder und 120 Franken für Personenfahrzeuge mit Wechselnummern kosten. Mit diesem Vorschlag erntete er einen Applaus der Unternehmer aus dem Publikum.

«Gegengewicht zur EU»

Positiv äusserte sich Giezendanner auch über das Freihandelsabkommen mit China. «Da ich kein Freund der EU bin, freut mich das Abkommen speziell. Wir haben nun ein grosses Gegengewicht zur Macht der Europäischen Union.»