Geroldswil
Gewerbeapéro: Gemeinderat bedankt sich beim Gewerbe

Er gehört mittlerweile schon zur Tradition – der Geroldswiler Gewerbeapéro. Der Umtrunk, zu dem der Gemeinderat alljährlich im Januar lädt, ist in erster Linie als Dank an die lokalen Gewerbetreibenden gedacht.

Sandro Zimmerli
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Der Gewerbeapéro fand am Montag im Hotel Geroldswil statt.

Der Gewerbeapéro fand am Montag im Hotel Geroldswil statt.

zvg

In diesem Jahr folgten knapp 75 Betriebe der Einladung ins Hotel Geroldswil. Neben der Geselligkeit hat der Anlass ganz praktische Nutzen, wie Gemeindepräsident Michael Deplazes erklärte. „Das Gewerbe ist uns sehr wichtig. Einerseits ist es Arbeitgeber, andererseits auch Geschäftspartner“, so Deplazes. Mit dem Gewerbeapéro wolle die Gemeinde ihren Teil zum gegenseitigen Kennenlernen beitragen. Aus diesem Grund sei auch jeweils das Verwaltungskader vollständig zugegen. „So wissen die Gewerbetreibenden mit wem sie es zu tun haben, wenn sie sich an uns wenden“, hielt der Gemeindepräsident fest. Es zeige sich, dass der Austausch zwischen Verwaltung und Gewerbe gut funktioniere. Und auch seitens der Gewerbetreibenden schätzt man den Anlass. Viele gehören zu den Stammgästen des Apéro und loben die Wertschätzung, die ihnen durch die Gemeinde entgegengebracht wird. Gemäss Zahlen aus dem Jahr 2012 sind in Geroldswil 295 Arbeitsstätten niedergelassen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem leichten Anstieg von 4 Betrieben. „Firmen lassen sich gerne bei uns nieder“, sagt Deplazes. Die Gemeinde sei daher auch bestrebt, Aufträge möglichst an lokale Betriebe zu vergeben.

Neben dem Kennenlernen soll der Apéro aber auch dazu dienen, dass die Gewerbler Networking betreiben können. Zudem wolle man jeweils den Blick über den Tellerrand, über die Region hinauswagen, so Deplazes. Aus diesem Grund wurde der Apéro dieses Jahr durch zwei Vorträge abgerundet. Markus Assfalg, Leiter der kantonalen Standortförderung, stellte die Arbeit seines Teams vor. René Kalt, Projektleiter Inovationspark Zürich, informierte darüber, wie auf dem Areal des Flughafens Dübendorf dereinst Wirtschaft und Wissenschaft vernetzt werden sollen.