Bei der Luxus-Autovermietung von Adrian Scheiwiller in Schlieren fehlt seit Freitag ein schwarzer Lamborghini Huracán Spyder. Eine Frau hatte diesen ausgeliehen und fuhr mit dem Luxus-Wagen nach England. Dies hatten GPS-Daten ergeben, die den Lamborghini in London orteten. Am Freitag hatte die Frau eine Kopie ihrer irischen Identitätskarte hinterlassen – diese entpuppte sich allerdings als eine Fälschung.

Mit einem Beitrag auf Facebook machte Scheiwiller bereits auf sein gestohlenes Auto aufmerksam und bat um Hilfe.

Jetzt erhält er auch Unterstützung aus Grossbritannien: «Am Mittwoch riefen mich britische Medien an. Sie wollen den Fall in London bekannt machen!», sagt Scheiwiller gegenüber dem «Blick». Auch die örtliche Polizei habe ihm bereits angeboten, den Wagen zu beschlagnahmen, falls dieser von Ermittlern gesichtet würde.

Kein GPS-Signal mehr

Zuletzt sei der Lamborghini in der Nacht auf Sonntag auf einem Parkplatz nahe einer Ikea-Filiale geortet worden. Eine örtliche Suche sei aber erfolglos geblieben, sagt Scheiwiller. Auch die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich konnten bisher keinen Erfolg verzeichnen, sagte Polizeisprecher Marc Besson gegenüber dem «Blick».

Wieso der Wagen zudem kein GPS-Signal mehr sende, kann sich der Schlieremer Autovermieter nicht erklären. Er gibt die Hoffnung aber nicht auf, dass sein Auto gefunden wird: «Ich bitte noch einmal alle Leute um Hilfe. Ich will einfach mein Auto zurück!» Dafür hat er nun auch den Finderlohn auf 10'000 Franken erhöht. (lgi)