Oetwil/Geroldswil
Nach Coronafällen: Zwei Schulklassen mussten in Quarantäne

Für Schulklassen in Quarantäne wird Fernunterricht angeordnet. Die Primarschüler aus Geroldswil und Oetwil sind dafür mit dem geeigneten Lernmaterial ausgerüstet worden.

Maurus Held
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Zwei Schulklassen aus Geroldswil mussten sich in Quarantäne begeben und nahmen per Fernunterricht am Schulalltag teil.

Zwei Schulklassen aus Geroldswil mussten sich in Quarantäne begeben und nahmen per Fernunterricht am Schulalltag teil.

Bild: Gian Ehrenzeller

Immer wieder müssen Schulklassen wegen Corona-Ausbrüchen in Quarantäne. Nun hat es auch die Primarschule Oetwil-Geroldswil (PSOG) getroffen. Schulpräsidentin Daniela Kugler bestätigt gegenüber der «Limmattaler Zeitung», dass sich Schüler mit dem Coronavirus infiziert haben. «Es handelt sich um Einzelfälle. Das hat dazu geführt, dass sich zwei Schulklassen in Quarantäne begeben mussten», sagt sie.

Für eine Schulklasse mitsamt Lehrpersonen dauert diese noch bis Donnerstag, die Schüler der anderen wurden am Mittwoch wieder aus der Quarantäne entlassen. Publik wurden die Fälle dank einer besorgten Mutter, die im Herbst begonnen hat, Daten über Coronafälle an Schulen zu dokumentieren. Inzwischen können neue Fälle auch über ein Internet-Formular gemeldet werden. Denn bis heute erfassen Bund und Kantone Coronafälle an Schulen nicht systematisch.

Schule hält sich strikt an die Vorgaben

Einzelne Schüler würden noch länger zu Hause bleiben, da sie während der Quarantäne positiv auf das Virus getestet worden waren, sagt Kugler. Ob die Ansteckungen in der Schule oder woanders stattgefunden hatten, sei allerdings nicht bekannt, sagt die Schulpräsidentin.

Sie spüre von Seiten der Eltern aktuell eine grosse Verunsicherung, sagt Kugler und betont: Sie und die Schule insgesamt würden sich konsequent an die Vorgaben des Contact-Tracings und des Volksschulamts halten. Diese sehen vor, dass Schulklassen, die in Quarantäne müssen, in den Fernunterricht wechseln. «Dafür statten wir sie mit dem geeigneten Lernmaterial aus», sagt sie.

Für alle anderen Klassen ist nach wie vor Präsenzunterricht vorgesehen. Die Massnahmen würden gut eingehalten werden, so Kugler. Coronatests habe das Volksschulamt keine verordnet, aber die Schule müsse rund um die Uhr für das Contact-Tracing erreichbar sein. Sie ergänzt: «Von uns wird momentan viel Flexibilität verlangt.»