Sanierung
Geroldswil: Im Innenhof des Kirchenzentrums wird grilliert

Das Kirchenzentrum muss saniert werden, unter anderem ist der Boden des Innenhofs und damit die Kellerdecke nicht mehr dicht. Die erste Etappe kostet insgesamt 478'000 Franken.

Merken
Drucken
Teilen
Dem Kirchenzentrum Geroldswil steht eine Sanierung bevor. (Symbolbild)

Dem Kirchenzentrum Geroldswil steht eine Sanierung bevor. (Symbolbild)

Limmattaler Zeitung

Das Kirchenzentrum in Geroldswil ist fast 40 Jahre alt. Eine Sanierung drängt sich gemäss dem Kirchgemeinderat auf, wie der Weisung zur Versammlung vom Donnerstagabend zu entnehmen ist. Vor allem im wärmetechnischen Bereich muss einiges erneuert werden: Fenster, Kellerdecke und Aussenwärmedämmung entsprechen nicht den Minimalanforderungen.

Der jährliche Wärmeenergiebedarf ist gemäss Kirchgemeinderat daher überdurchschnittlich hoch. Bis anhin wurden erst das Dach renoviert und im Innenbereich feuerpolizeiliche Massnahmen umgesetzt.

Innenhof wird zuerst erneuert

Die Sanierung erfolgt in zwei Etappen 2015 und 2017, wobei die Sanierung des Innenhofes sowie der Kirchenfenster prioritär vorgenommen wird. Die Decke des Kellerbereichs respektive der Boden des Innenhofes sind gemäss Kirchgemeinderat nicht mehr dicht. Das Gleiche gilt für die Kirchenfenster im Chorraum der Kirche.

Die Kosten für diese erste Etappe betragen im Investitionsplan 478'000 Franken, welche die Kirchengemeinde übernimmt. Um die Sanierung bezahlen zu können, wurde 2012 das Mehrfamilienhaus an der Poststrasse verkauft.

Im Zuge der Sanierung wird der Innenhof neu gestaltet. Die gross gewachsenen Bäume werden entfernt, da ihre Wurzeln die Kellerdecke porös gemacht haben. Einfache Grillstellen und zirka zehn fixe Sitzplätze machen aus dem Hof eine lockere, offene Umgebung.

Der Platz steht laut Kirchgemeinderat den Mitgliedern der Kirchgemeinde zur Verfügung. Der Durchgang vom Zentrum zum Innenhof ist nur beschränkt offen. Dadurch soll das Lärm- und Litteringproblem eingeschränkt werden. Die Kosten für die Sanierung des Innenhofes werden auf 295'000 Franken geschätzt.

Oberlichter führen Wärme ab

Die Sanierung der Oberlichter kostet voraussichtlich 175'000 Franken. Sie werden teilweise als Flügel elektrisch zu öffnen sein, sodass die Wärme im Sommer leicht abgeführt werden kann.

Weil das Zentrum über eine grosse Dachfläche verfügt, prüft die Baukommission, ob sich ein Teil der benötigten Wärme- und Elektroenergie darauf nach ökologischen Grundsätzen produzieren liesse. Falls sich diese Art der Energiegewinnung wirtschaftlich lohnt, könnte sie in die Sanierungen einbezogen werden.

Für die Machbarkeitsstudie werden 6'000 Franken beantragt. Fällt sie positiv aus, könnte die Umsetzung mit der zweiten Sanierungsetappe 2017 erfolgen. Sollte die Integration von erneuerbaren Energien Mehrkosten verursachen, verzichtet der Kirchgemeinderat darauf.