Geroldswil

Geomatik-Lernende testen die Drohnenvermessung

Die Arbeit mit Drohnen will gelernt sein. (Symbolbild)

Die Arbeit mit Drohnen will gelernt sein. (Symbolbild)

20 angehende Ingenieure, Tiefbauzeichner und Geomatiker aus dem Limmattal und der Umgebung präsentierten am Mittwochabend im Hotel Geroldswil Interessierten ihre Arbeiten aus der Lehrlingswerkstatt.

Die SWR-Geomatik AG ist zuständig für die amtliche Vermessung und die Sicherung des Grundeigentums in etwa 40 Gemeinden in den Kantonen Uri und Zürich. Damit ist das Unternehmen auch für mehrere Gemeinden im Limmattal.

Von den knapp 60 Mitarbeitenden absolvieren 15 die Lehre als Geomatiker. Zur Förderung der Selbstständigkeit der Jugendlichen führt die WSL zusammen mit der SRW Infra AG und Landis Ingenieure AG jedes Jahr eine Lehrlingswerkstatt durch.

Dieses Mal sind es 20 Lernende der drei Unternehmen, die sich fächerübergreifend in Themen wie die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in der Vermessung oder Geodaten im Internet und auf dem Tablet eingearbeitet haben.

Unverbrauchte Sichtweisen

Die Jugendlichen präsentierten ihre Arbeiten am Mittwochabend im Hotel Geroldswil vor ihren Eltern und Interessierten. Eine Gruppe testete ein Geografie-Informations-System, mit dem man online Wasserleitungen abrufen oder Schäden an Hydranten verfolgen kann.

Andere Jugendliche hatten sich zum Ziel gesetzt, ihre Fähigkeiten mit dem Computerzeichnungsprogramm «Microstation» zu verbessern. Anhand von Grundrissplänen des Schulhauses Reitmen in Schlieren erstellten sie ein dreidimensionales Modell des Gebäudes.

Eine weitere Gruppe analysierte die Stärken und Schwächen der Drohnenvermessung, indem sie mit den Fluggeräten 92 Fotos von einem Brunnen machten und diese von einem Computer berechnen liessen.

Die Werkstatt diene als Gelegenheit, sich entfalten zu können, sagt Stefan Furrer, Verantwortlicher des Lehrlingswesens bei der SWR Geomatik. Die Idee sei es, dass die Lehrlinge selbstständig Ergebnisse erarbeiten.

Den Firmen nutze die Werkstatt, da die Jugendlichen mit unverbrauchter Sichtweise an die Projekte herangehen würden und so neue Perspektiven in die bestehenden Prozesse einbringen, so Furrer.

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