Sürenloh

Gemeindeversammlung Uitikon erweist dem Sport einen Gefallen

Die Uitikoner Junioren dürfen sich auf eine Erweiterung der Sportanlagen Sürenloh freuen.

Die Uitikoner Junioren dürfen sich auf eine Erweiterung der Sportanlagen Sürenloh freuen.

Der Projektierungskredit für die Sportanlagen Sürenloh kam einstimmig durch. Die Gemeindeversammlung zeigte sich auch sonst sportfreundlich und bewilligte weitere Gelder.

Es ging um lediglich 29300 Franken. Doch die Uitiker Stimmberechtigten erschienen in grosser Zahl. Die 181 Anwesenden stimmten der Erhöhung des Projektierungskredits für die Erweiterung der Sportanlagen Sürenloh auf 94000 Franken oppositionslos zu. Der grosse Besuch zeigte, wie wichtig das Geschäft in Zukunft noch werden wird. Denn am 20.November werden die Stimmberechtigten erneut darüber debattieren. Dann aber über ein ausgearbeitetes Projekt, das sie an die Urnenabstimmung vom 3.März2013 verabschieden werden.

«Kapazitätsgrenze erreicht»

Finanzvorstand Markus Hoppler betonte, die Sportanlagen für Fussball- und Tennisclub hätten ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Beide Vereine übernähmen eine wichtige Funktion in der Betreuung der Jugend. Der Präsident des Tennisclubs, Oren Kalkstein, sagte auf eine Anfrage aus dem Publikum, von 160 Junioren seien 72 Prozent Uitiker. Peter Haussmann, Präsident des FCU sagte, bei einem Bestand von 110 Junioren seien deren 94 aus Uitikon, was rund einem Drittel der Schülerzahl entspreche.

«Nur auf diesem Areal möglich»

Der Finanzvorstand betonte, ein sinnvoller Ausbau sei nur auf dem bestehenden Areal möglich. Ferner würde der Finanzplan nur eine Etappierung zulassen. Deshalb wolle man zuerst ein Gesamtkonzept erarbeiten. Hier traf er allerdings auf Widerstand seitens des Tennisclubs. Dessen Präsident wünscht sich kein etappiertes Projekt. Hier könnten in Zukunft noch unterschiedliche Meinungen zu Problemen führen.

215000 Franken für Sanierung bewilligt

Wie gut der Sport am Mittwochabend wegkam, zeigen die 215000 Franken, welche einstimmig und diskussionslos genehmigt wurden. Mit diesem Geld wird auf dem Fussballplatz Sürenloh die Tribüne und die Böschung unterhalb der Langackerstrasse saniert. Finanzvorstand Hoppler wies darauf hin, dass die Tribüne seit 30 Jahren in Betrieb sei. Weil sie instabil geworden sei, müsse man sie als Sicherheitsrisiko bezeichnen. Die Reparaturen würden den Spielbetrieb nicht tangieren.

Die Versammlung genehmigte ferner zwei Reglemente. Dasjenige über die Gebühren für Siedlungsentwässerungsanlagen kam einstimmig durch, das Wasserversorgungsreglement bei einer Gegenstimme. Beide treten am 1.Oktober 2012 in Kraft.

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