Der Streit um eine kleine Nebenstrasse hatte im Dezember 2016 begonnen. Damals wollte der Gemeinderat das Fahrverbot an der Haldenstrasse aufheben. Prompt wehrten sich 80 Anwohner mittels einer Petition dagegen und fünf weitere rekurrierten. Der Kanton gab ihnen recht: Der Gemeinderat strebe zwar eine kohärente Verkehrsführung an, denn bei einem Teil der Zufahrten ins Quartier gelte ein Verbot, bei andern nicht. Doch das entsprechende Teilstück verfüge über kein Trottoir und sei nicht beleuchtet, so die Begründung des Kantons. Das liess der Gemeinderat nicht auf sich sitzen und zog den Entscheid anfangs Mai ans Verwaltungsgericht weiter (die Limmattaler Zeitung berichtete).

Die Oetwilerin, welche die Anfrage für die heutige Gemeindeversammlung gestellt hat, äussert im Schreiben ihre Besorgnis um die Sicherheit ihrer schulpflichtigen Kinder. Zudem fordert sie eine detaillierte Aufstellung der Anwaltskosten sowie eine Auflistung der erfolgten Arbeitsstunden und Sitzungen des Gemeinderates in dieser Sache. Die Anwohner hätten die Angelegenheit am liebsten bilateral mit dem Gemeinderat gelöst, fügt sie weiter an.