Limmattal
Gemeinden stehen für mehr Sicherheit ein

Die Gemeindeverträge für die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal sind mit Bergdietiker Beteiligung unterzeichnet worden. Ab 1. Januar 2013 wird die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal die Sicherheit für rund 51000 Personen im Limmattal gewährleisten.

Dieter Minder
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Bei der Vertragsunterzeichnung: Daniela Betschart, Markus Dieth und Polizeichef Jürg Feitknecht aus Wettingen.

Bei der Vertragsunterzeichnung: Daniela Betschart, Markus Dieth und Polizeichef Jürg Feitknecht aus Wettingen.

asp

In Wettingen haben Gemeindeammänner und Ressortvorsteher der sechs beteiligten Gemeinden die Verträge dazu unterzeichnet. «Unser Hauptfokus ist eine starke und sichere Region», sagte der Wettinger Gemeindeammann Markus Dieth bei der Vertragsunterzeichnung.

Heute betreuen die Polizistinnen und Polizisten aus Wettingen auch die Bevölkerung in Neuenhof und Würenlos. Diejenigen der Regionalpolizei Spreitenbach leisten auch in Bergdietikon und Killwangen Dienst. Mit den neuen Regeln, die unter anderem Doppelpatrouillen fordern, wären die Korps zu klein gewesen. «Die vom Kanton vorgegebenen Standards können wir nur gemeinsam erfüllen», sagt Dieth. Ein Ziel ist der 24-Stunden-Dienst, er kann aber erst auf den 1.Januar 2014 realisiert werden. «Heute sind die Patrouillen bis 3Uhr draussen, danach läuft bis 6Uhr der Pikettdienst», sagt der Wettinger Polizeichef Oberleutnant Jürg Feitknecht. Er wird die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal leiten. «Die Gemeinde Wettingen wird per 1.Januar 2013 das Korps der Regionalpolizei Spreitenbach übernehmen», so Dieth. Die Posten Spreitenbach und Würenlos bleiben zur Zeit bestehen.

«Am 25. Mai werden wir das Personal der künftigen Repol informieren», sagte Stefan Nipp, Vizeammann von Spreitenbach und damit zuständig für die Regionalpolizei Spreitenbach. Im Laufe des Jahres werden die noch offenen Punkte bereinigt. «In den Korps wurden Arbeitsgruppen gebildet, die unter anderem über Logo und Uniformen beraten», sagt Nipp.

Die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal wird 31,5 Stellen umfassen. Heute zählt die Polizei Wettingen 22,5 und die Polizei Spreitenbach 9 Mitarbeiter. 4,5 Stellen entfallen auf Zivilangestellte. «Bis 2017 verlangt der Kanton für unsere Grösse 37 Stellen», sagt Feitknecht. Bereits jetzt sichern 7 Autos, 1 Motorrad und 4 Fahrräder die Mobilität des Korps.

Für den Wettinger Gemeindeammann ist der Polizeivertrag ein Musterbeispiel der Zusammenarbeit. Im Herbst 2011 hatten die Gemeindeversammlungen in Bergdietikon, Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach und Würenlos sowie der Einwohnerrat Wettingen dem Projekt zugestimmt.