Urdorf
Gemeinde Urdorf löst rund 3.6 Millionen Franken für Investitionen aus

Der Gemeinderat hat beriets zahlreiche Projekte aus dem Budget 2013 an die Verwaltung zur Realisierung freigegeben. Im Verlaufe des Jahres sollen noch weitere Projekte realisiert werden.

Flavio Fuoli
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Kein Zweifel: Das Bachschulhaus in Urdorf muss saniert werden.

Kein Zweifel: Das Bachschulhaus in Urdorf muss saniert werden.

«Die freigegebenen Investitionen stehen im Zeichen der Werkleitungs- und Strassensanierungen, aber auch der Abfallsammelstellen und des Gewässerunterhalts. Die vom Gemeinderat bisher für dieses Jahr ausgelösten Investitionen belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Franken», erläutert Patrick Müller, Leiter Stab auf der Verwaltung, das Vorgehen der Exekutive gegenüber der Limmattaler Zeitung. Damit hat sie noch nicht alle im Budget 2013 aufgelisteten Investitionen ausgelöst. So sei laut Patrick Müller geplant, dass im Verlaufe des Jahres weitere Projekte realisiert werden.

Nicht einfach übernehmen

Müller betont, dass der Gemeinderat die budgetierten Investitionen nicht einfach unbesehen auslöse, sondern diese jeweils nochmals auf deren Notwendigkeit hin prüfe und abhängig von der finanziellen Situation der Gemeinde ausführen lasse. Ein Teil der Ausgaben kann abschliessend vom Ausschuss für Bauten und technische Betriebe bearbeitet werden.

Beim Hochbau wird die Sanierung des Schiesshangs Bergermoos 120 000 Franken kosten. Im Freibad Weihermatt werden Bassins und Garderobentrakte für 100 000 Franken saniert. Diese Beträge sind ausgelöst worden, das heisst, die Verwaltung hat den Auftrag bekommen, die notwendigen Schritte zu deren Realisierung einzuleiten.

Im Budget drin, aber noch nicht ausgelöst worden sind der Vorplatz des Feuerwehrgebäudes (280 000 Franken), teilweise Sanierungsarbeiten im Gemeindehaus A (150 000), und im Werkgebäude Tyslimatt werden Standorte zusammengeführt (100 000). Der für die Gemeindeversammlung vom November vorgesehene Kredit für die Sanierung des Bachschulhauses (910 000) ist drin, ebenso die Sanierung des Dienstgebäudes, sowohl der Anteil des Freibads (300 000) wie der Anteil der Kunsteisbahn (300 000).

Diese Investitionsanteile werden von projektspezifischen Gremien vorberaten und anschliessend dem Gemeinderat zur Beschlussfassung unterbreitet. Das Alterszentrum Weihermatt mit Restinvestitionen von knapp 3,3 Millionen Franken wird über eine separate Projektorganisation abgewickelt.

Mehrheit schon abgesegnet

Bei den Tiefbauprojekten fällt auf, dass die Mehrheit nicht mehr vom Gemeinderat abgesegnet werden muss, sondern die meisten vom Ausschuss für Bauten und technische Betriebe abschliessend bearbeitet werden können.
Diese Umbauprojekte umfassen die Gesamtsanierung des Feldhofs (20 000 Franken) inklusive Wasserversorgung (20 000) und Abwasserbeseitigung (20 000), die Sanierung eines Teils der Rebhaldenstrasse (110 000) mit Wasserversorgung (300 000) und Abwasser (50 000) und die Sanierung eines Teils der Strasse im Grüt (140 000), mit Wasserversorgung (200 000).

Ebenso ist im südlichen Teil der Strasse In der Fadmatt eine Sanierung der Strasse (690 000) und der Wasserversorgung (230 000) vorgesehen. Für die untere Bahnhofstrasse ist die Projektierung für eine Sanierung (30 000) mit Abwasserbeseitigung (20 000) vorgesehen. Schliesslich wird die Neumattstrasse zwischen Schlieren- bis Bodenfeldstrasse saniert (100 000).

Die Wasserversorgung umfasst weitere Objekte, die bereits heute ausgeführt werden können und nicht mehr vor den Gemeinderat müssen (total 270 000). Dazu werden die Abfallsammelstellen beim Restaurant Sonne und beim ehemaligen «Chinderhuus» für je 150 000 Franken ersetzt. Hoch sind auch die Kosten für die Sanierung der Wasserversorgung in der Birmensdorfer- und Feldstrasse (50 000) sowie die Kosten für Abwasser (700 000) und Gewässerunterhalt (30 000). Beim Stockackerbach kann die Sanierung der Ausschwemmungen mit Kosten von 100 000 Franken angegangen werden.

Pförtneranlage geplant

Dem Gemeinderat nochmals vorgelegt werden müssen die geplante Pförtneranlage an der Birmensdorferstrasse (30 000), die Sanierung der Reppischtalstrasse (zwei Posten zu total 310 000) und die Sanierung des Schäflibachs (vier Posten zu total 120 000). Bei der Steinackerstrasse ist die Erstellung des Ringschlusses «Bernstrasse» vorgesehen (450 000).

Weitere Projekte der Wasserversorgung sind ein Ersatz der Transportleitungen GWL für 50 000 Franken. Die letzten Investitionsposten betreffen Gewässerunterhalt und -verbauung. Beim Regenrückhaltebecken Allmend an der Birmensdorferstrasse sind 30 000 Franken vorgesehen.