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«Geiz ist geil» im Shoppi Tivoli

2010 war ein gutes Jahr für das neu umgebaute Shoppi Tivoli. wal 2010 war ein gutes Jahr für das neu umgebaute Shoppi Tivoli. wal

2010 war ein gutes Jahr für das neu umgebaute Shoppi Tivoli. wal 2010 war ein gutes Jahr für das neu umgebaute Shoppi Tivoli. wal

Spreitenbach Das umgebaute Shoppingcenter freut sich über den neuen Mieter Saturn und präsentiert erfreuliche Umsatzzahlen.

Als das neu umgebaute Shoppi Tivoli Ende Oktober seine Tore öffnete, waren noch nicht alle Ladenflächen vermietet. 7000 Quadratmeter befinden sich zurzeit noch im Umbau.

Rund 5000 Quadratmeter haben nun aber einen Neumieter gefunden. Im Herbst wird der Elektrofachhändler Saturn neben das Modegeschäft Van Graaf einziehen. Saturn ist einer der grössten europäischen Elektrofachhändler und ist durch den Slogan «Geiz ist geil» bekannt geworden. «Wir haben uns lange gefragt, ob wir den Modebereich weiter ausbauen oder das Angebot im Elektrofachhandel stärken sollen», sagt Thomas Kurer, Verwaltungsratspräsident der Shoppi Tivoli Management. Schliesslich habe man sich für Saturn entschieden, «weil wir dadurch unser bereits heute grosses Angebot im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltgeräte erweitern können», so Kurer.

419 Millionen Umsatz

Hoch erfreut zeigt sich Kurer über die Verkaufszahlen seit der Eröffnung im Oktober. Im der neu umgebauten Tivoli ist der Umsatz um 13 Prozent bis Ende Jahr gewachsen. Über das ganze Shoppi Tivoli ist der Umsatz seit der Eröffnung um 4 Prozent gewachsen. «Diese Zahlen sind umso positiver, da sie trotz Einführung von Parkgebühren zustande gekommen sind», sagt Kurer. Mit 12 Prozent den grössten Umsatzzuwachs verzeichnete der Modebereich, der mit 25000 Quadratmetern ein Drittel der ganzen Verkaufsfläche einnimmt. Über das ganze Jahr 2010 ist der Umsatz des Shoppi Tivoli von 416 auf 419 Millionen Franken gewachsen.

Das Umsatzwachstum zeige, dass viele neue Kunden den Weg ins Shoppi Tivoli gefunden hätten, sagt Kurer. «Erfreulicherweise ist der Zuwachs an Kunden, die im obersten Segment einkaufen, am grössten.»

Saturn kein Widerspruch zur Positionierung

Somit sei die Neupositionierung voll und ganz gelungen und der jahrelange Umbau habe sich gelohnt, ist Kurer überzeugt. Der Einzug von Saturn stelle keinen Widerspruch zu dieser Neupositionierung dar. Denn, so Kurer: «Saturn verkauft keine Billigwaren, sondern ist dank seiner Grösse einfach preiswert.»

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