Ober-/Unterengstringen

Geduldsprobe für Autofahrer: Zürcherstrasse wird gesperrt

Während vier Tagen werden an der Zürcherstrasse die abschliessenden Belagsarbeiten vollzogen. (Symbolbild)

Während vier Tagen werden an der Zürcherstrasse die abschliessenden Belagsarbeiten vollzogen. (Symbolbild)

Aufgrund von abschliessenden Belagsarbeiten wird die Zürcherstrasse für vier Tage gesperrt. Vom 15. Mai bis am 19. Mai sollen zahlreiche Umleitungen und Massnahmen den Verkehrsfluss dennoch gewährleisten.

Bereits heute sind die Verhältnisse auf der Zürcherstrasse für Autofahrer alles andere als komfortabel. Zwischen dem Unterengstringer Sennebüel-Kreisel und dem Oberengstringer Zentrum wird die Strasse derzeit talseitig auf Vordermann gebracht. Die dafür benötigten Gerätschaften und Strassenarbeiter grenzen den Platz für die Automobilisten ein.

Ab dem 15. Mai um 6 Uhr wird dieser Strassenabschnitt gänzlich für den Verkehr gesperrt. Während gut vier Tagen bis zum Dienstag, 19. Mai, um 5 Uhr werden dann die abschliessenden Belagsarbeiten vollzogen, wie das Tiefbauamt des Kantons Zürich diese Woche in einem Flugblatt mitteilte. Der Grund für die Schliessung der Strasse sei neben der Effizienz und der Arbeitssicherheit auch die Belagsqualität.

Aufhebung von Parkplätzen

Zahlreiche Massnahmen und Umleitungen werden an diesen vier Tagen getroffen, damit der Verkehr rund um die Zürcherstrasse trotzdem fliesst. So wird der Individualverkehr während dieser Tage beim Weininger Lindenplatz über Regensdorf geführt. Über den Hönggerberg gelangen die Autofahrer so nach Zürich Frankental.

Die Verantwortlichen denken bereits jetzt, dass es zu Verkehrsengpässen kommen wird. «Insbesondere am Montag, 19. Mai, muss im Morgen- und Abendverkehr mit längeren Wartezeiten gerechnet werden», schreibt das kantonale Tiefbauamt auf seinem Informationsflyer.

Weitaus spannender und aufwendiger gestaltet sich jedoch die Umleitung für den öffentlichen sowie den dorfinternen Individualverkehr. So werden die von Zürich in Richtung Weiningen verkehrenden Autos und Busse über Ankenhof-, Sonnenberg-, Weid- und Bergstrasse geleitet. Damit diese Gemeindestrassen den Anforderungen einer temporären Kantonsstrasse genügen, werden Parkplätze aufgehoben, Rampen gesenkt und gar ein Robidog- Kasten entfernt.

Die Umleitung für den Verkehr von Weiningen nach Zürich ist noch um einiges verschachtelter. Über die Weininger-, Höngger-, Tal- und Dorfstrasse gelangen die Autofahrer wieder auf die Zürcherstrasse. Auch hier müssen Tempo-30-Massnahmen aufgehoben, Rampen verkleinert und Parkplätze aufgehoben werden. Falls es am kommenden Wochenende regnen sollte, werden die Arbeiten auf das Wochenende vom 30./31. Mai verschoben, da es für die Belagsarbeiten nicht nass sein darf.

Beim kantonalen Tiefbauamt rechnet man damit, dass alle Arbeiten Ende Juni abgeschlossen sein werden. Nach Abschluss der Belagsarbeiten vom kommenden Wochenende müssen noch Betonplatten bei den Bushaltestellen sowie Fussgängerschutzinseln gebaut werden, heisst es auf Anfrage.

Bereits seit vergangenem November ist das Tiefbauamt dabei, die Zürcherstrasse zu sanieren. Die von täglich rund 11 000 Fahrzeugen passierte Strasse war in einem schlechten Zustand, was diese Massnahmen nötig machte. Mit einer Verbreitung der Fahrradstreifen, dem Bau von Mittelschutzinseln für Fussgänger und der Erneuerung der Strassenbeleuchtung soll im Nachzug der Arbeiten auch die Sicherheit verbessert werden, schrieb das Tiefbauamt beim Start der Arbeiten. Der Regierungsrat sprach dafür 4,4 Millionen Franken.

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