Weltmeisterschaft
Für über 1000 Zuschauer: Public Viewing in Urdorf bewilligt – auch in Dietikon kommt es gut

In Dietikon und Urdorf wird die Fussballweltmeisterschaft öffentlich übertragen. In Urdorf hat der Gemeinderat das Gesuch gutgeheissen. In Dietikon hat der Veranstalter bereits eine mündliche Zusage erhalten.

Christian Tschümperlin
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Bei Public Viewings herrscht gute Stimmung. Dieses Bild entstand an der EM 2016 in der Urdorfer Bölle-Bar.

Bei Public Viewings herrscht gute Stimmung. Dieses Bild entstand an der EM 2016 in der Urdorfer Bölle-Bar.

Ly Vuong

Einem guten Fussballsommer in Dietikon und Urdorf steht nichts mehr im Weg. Wer die Spiele der Fussball-Weltmeisterschaft in Russland an einem Public-Viewing-Event verfolgen will, kann dies auf dem Zwischenbächen-Platz in Urdorf und auf dem Dietiker Kirchplatz tun. Der Urdorfer Gemeinderat hat dem Organisationskomitee (OK) der Bölle-Bar die notwendigen Bewilligungen gewährt: Er heisst das Gesuch für ein Public-Viewing gut und erteilt den Betreibern das Gastwirtschaftspatent.

Das Urdorfer Festzelt fasst rund 600 Gäste. «Falls sich noch mehr Zuschauer zu uns gesellen sollten, werden wir reagieren und die Matches mit einem lichtstarken Beamer auf die Aussenwand des Zeltes projizieren», sagt Pauli. Die eigentliche Leinwand im Festzelt misst in der Diagonale fünf Meter.

Besonders am diesjährigen Event wird sein, dass das Festzelt bereits eine Woche früher aufgestellt wird. Der FC Urdorf feiert nämlich am 9. Juni sein 50-jähriges Jubiläum. Das Eröffnungsspiel der WM ist am 14. Juni.

Zeindler setzt auf LED-Wand

Auch für das Public-Viewing-Event auf dem Dietiker Kirchplatz stehen die Ampeln praktisch auf Grün. Veranstalter Roger Zeindler hat eine mündliche Zusage bereits erhalten. «Die schriftliche Bewilligung steht noch aus», sagt er. Zeindler überträgt die Spiele auf eine fünf Meter breite und drei Meter hohe LED-Wand. «Wir montieren nur ein Zeltdach, für eine Leinwand mit Beamer wäre es auf dem Festgelände zu hell», sagt er. Das Bild auf der LED-Wand sei fast so scharf wie bei einem Fernseher.

Zeindler will an dem Event 400 Sitzplätze anbieten. «An den Topspielen erwarte ich aber bis zu 1500 Gäste», sagt er. So viele Zuschauer kann er auf dem Platz nämlich bewirten, wenn die Stehplätze in den Korridoren und rings um das Zeltdach miteinbezogen werden. «Die Zahl der Gäste ist aber auch wetterabhängig» so Zeindler. Sein persönliches Ziel ist es, die WM 2006 zu toppen.

Er selbst beschränkt sich dieses Jahr auf den Betrieb der Bar: «Den Food-Bereich haben wir untervermietet.» Zudem soll ab und zu ein Streetfood-Wagen vorbei kommen und Spezialitäten aus den Ländern der jeweilig spielenden Mannschaften anbieten.