Urdorf
Für die Eisbahn schwebten fünfzehn Tonnen Holz heran

Bei den Bauarbeiten an der Eisbahn Weihermatt geht es voran. Drei der insgesamt zehn Holzbögen für die Dachkonstruktion wurden gestern montiert. Präzisionsarbeit mit Tonnen schweren Holzbalken war angesagt.

Fabian Korn
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«Rund 40 Meter lang, 18 Zentimeter breit und fünf Tonnen schwer ist jeder der Bögen», sagt Kurt Funk, verantwortlich für die Planung der Tragkonstruktion. Gestern Morgen haben die Bauarbeiter damit begonnen, die grossen Holzbögen für die Dachkonstruktion der Eisbahn Weihermatt aufzustellen und zu verschrauben.

Anfangs werden die Holzbogen mittels zwei Querträgern verbunden
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Die Querbalken sind bereit für den dritten Holzbogen
Nach der Platzierung wird alles miteinander verschraubt
Langsam bewegt sich das Bauteil in die Höhe
Der dritte Holzbogen wird montiert
Der dritte Holzbogen wird am Kran befestigt

Anfangs werden die Holzbogen mittels zwei Querträgern verbunden

Limmattaler Zeitung

Dabei wird jeder Holzbogen mit dem Kran an die richtige Position gehoben. Der eingesetzte Kran hat laut Funk eine maximale Reichweite von 42 Metern, eine Hakenhöhe von 56 Metern und kann Lasten von bis zu 18 Tonnen heben.

Planendach folgt in neun Teilen

Ist das Teil am richtigen Platz, verschrauben die Bauarbeiter die Holzbögen mit den bereits vorbereiteten Querträgern, welche die einzelnen Bögen miteinander verbinden. Drei dieser Bögen stehen bereits, die restlichen sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen folgen, so Funk.

Anschliessend wird das Planendach in neun Teilen mittels Schienen über die Holzkonstruktion gespannt. Dies dauere noch einmal rund zwei bis drei Wochen. Der Eröffnung der Halle zur Eishockeysaison stehe bis jetzt nichts im Wege, sagt Funk.

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